Dane Trans Himalaya Tour: Tag 1 (25. Juli): Bikers Gedanken über Heim- und Fernweh

Abfahrt in Richtung Abenteuer

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Janine Schmidl

Stephan Maderner auf dem Weg zur Dane Trans Himalaya Tour nach Indien.
Stephan Maderner auf dem Weg zur Dane Trans Himalaya Tour nach Indien. (Foto: Stefan Maderner)

Tag 1 des Indien-Motorradabenteuers von »bike und business«-Chefredakteuer Stephan Maderner. Die Koffer sind gepackt, die Papiere verstaut – die Reise in das Land der Träume kann beginnen.

Ein wenig mulmig ist es mir schon zumute, nachdem ich mich von meinen Kollegen und meiner Familie zuhause verabschiedet habe, um zu meinem bisher größten Motorradabenteuer aufzubrechen, einer 1.500 km langen Reise durch die indische Himalaya-Region. Von heute an bin ich offizielles Team-Mitglied der Dane Trans Himalaya Tour. Eingeladen hat mich Motoport-Geschäftsführer Jens Föhl, der auf der gemeinsamen Ausfahrt u.a. Produktfotos für den neuen Dane-Katalog 2014 produzieren möchte und dazu nicht nur den Businessbiker Deutschlands an seiner Seite zu haben, sondern auch einen digitalen Networker, der die sozialen Netzwerke befeuert (schaunmermal).

Die Dane Trans Himalaya Tour

Zusammen mit zehn anderen abenteuerlustigen Bikern verbringen wir von nun an zwei Wochen gemeinsam in Indien, um im Sattel von Royal Enfields die höchsten Bergpässe der Erde zu bezwingen. Zum Beispiel den 5.602 Meter hohen Kardungla-Pass auf der höchsten befahrbaren Motorradstraße dieses Planeten. Doch darüber später mehr.

Zur Truppe aus Deutschland zählen Thorsten Grube, Adrian Fried, Bernd Spille, Jens Föhl, Sven Svensson, Johann Lodina, Markus Meissner, Martin Wenzel, Peter Markreiter und ich. Wer diese Herren sind und warum sie mit von der Partie sind, erfahren Sie in den weiteren Folgen meines digitalen Tagebuches.

Auf dem Weg in den fernen Osten

Jetzt sitze ich erstmal im ICE 786 auf dem Weg nach Hamburg, wo ich noch einmal eine Nacht verbringe, bevor es morgen in den Turkish-Airline-Flieger geht, der über Istanbul dann die indische Megametropole anfliegt. Ankunft Freitag mogen um 4:20 Uhr. Dort soll uns ein Mr. Moti abholen. Er kommt vom Organisator der Tour, Buddi Singh von Motorcycle Expeditions.

Die Vorbereitungen auf die Tour

Kaum zurück von unserer fantastischen Motorradausfahrt nach Ischgl (das Motto lautete übrigens treffend "Gipfelstürmer") habe ich die vergangenen drei Tage dafür benutzt, um mich ausrüstungstechnisch auf das neue Event vorzubereiten. Will heißen: nach den 4-Sterne-Herbergen im Paznauntal in den Campingmodus schalten. Zur Ausrüstung gehören unter anderem Trekking-Handtuch, Survival-Kit mit LED-Taschenlampe und Einhandmesser, Alu-Trinkflasche, Innenschlafsack und und und.

Zum Glück gibt's die freundlichen und kompetenten Verkäufer der Würzburger Louis-Filiale, die auf alle meine bohrenden Fragen auf Anhieb die richtigen Antworten fanden. Nach dieser Shoppingtour war dann erst mal packen angesagt. Die große Moto-Detail-Tasche aus dem Keller geholt (kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen), Handschuhe, Stiefel, Nierengurt und Helm zurechtgelegt und das ganze elektronische Handwerkszeug des modernen Journalisten. Zu meinem technischen Equipment auf dem Indien-Trip zählen zwei Flipcams, zwei GoPro-Onboardkameras, ein Solar-Charger, ein iPhone 5 und ein iPad, eine Nikon D60 plus Camera-Connection-Kit, um die Spiegelreflexbilder auf die Apple-Geräte transferien zu können, sowie jede Menge Ladekabel und Stecker. Der Philips-Rasierer oder die Tissot-Touch (mit Höhenmesser!) gehören da wirklich schon zu den Old-School-Geräten.

Für das Experiment, bei Internetempfang über unsere Erlebnisse auf dem Weg zum Dach der Welt zu berichten, bin ich technisch gerüstet. Wie es dann vor Ort aussehen mag, wenn die Akkus zur Neige gehen oder das Netz fehlt, bin ich schon jetzt gespannt. Gepostet wird jedenfalls, bis das letzte Funkloch kommt.

Ein paar Bedenken bleiben

Auf meinem Facebook-Account hat die Ankündigung meines Lebenstrips schon ein gewaltiges Echo ausgelöst. Viele wünschen mir viel Spaß, Glück und eine gute und gesunde Heimkehr. Danke für diese postive Anteilnahme! Das nimmt mir die ärgsten Zweifel.

Peter Kaiser, Managing Director HJC Europe, schreibt in Reaktion auf mein Editorial im gestrigen "bike und business"-Newsletter per Mail, das er auch schon dort gewesen sei. "Einfach toll. Die richtigen Tabletten gegen Höhenkrankheit mitnehmen. Dauert in der Regel zwei bis drei Tage, wenn man die 4.000 Meter überschritten hat", sagt Kaiser. Das beruhigt mich ungemein - bin ich doch bisher über 3.500 Meter nicht hinausgekommen.

Unterstützung von allen Seiten

Doch das aufmerksame Motoport-Team hat dafür gesorgt, dass ein Begleitfahrzeug uns Mopedfahrern aufmerksam hinterherfährt. An Bord: Jede Menge Sauerstoffflaschen und die erforderlichen Medikamente, eine kleine rollende Apotheke also. Gottlob muss man akutes Reisefieber nicht medikamentös behandeln. Da reichen gute Gedanken, innere Stärken nach außen zu kehren und sich mental zu wappnen. Die herzlichen und ehrlichen Wünsche aus meiner Community sind das beste Arzneimittel. Und ein klein wenig Heimweh schadet auch bei einsetzendem Fernweh nicht.

Stay tuned, be inspired. Meine Auszubildende Janine Schmidl und Redakteur Jan Rosenow werden meine Erlebnisse (hoffentlich täglich oder mit ein wenig Zeitverzug) online stellen. Folgen Sie meinem Abenteuer auf »bike und business«. Ich leg' mich ins Zeug für Sie. Versprochen. Und heil wieder zurückkommen werde ich auch. Versprochen. Einen Einblick, was auf mich zu kommt, sehen Sie in diesem Video.

Dane Trans Himalaya Tour: Tag 2 (26. Juli): Teamgeist und Kulturschock in Delhi

Dane Trans Himalaya Tour: Tag 2 (26. Juli): Teamgeist und Kulturschock in Delhi

26.07.13 - Tag 2 des Indien-Motorradabenteuers von »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner. Ankunft im überwältigenden Indien und Treffen mit restlichen Tour-Teilnehmern. lesen

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