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Das Internet of Things erobert das Motorrad

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 8/2018/II), Folge 574: Während Sie unmittelbar nach dem Versand des »bike und business«-Newsletters am 23. Februar beginnen, diesen Text zu lesen, überquere ich aller Voraussicht nach gerade die deutsch-schweizerische Grenze, denn heute steht ein echter Branchen-Pflichttermin auf meinem Programm, der...

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Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
(Bild: Vogel Business Media)

...Besuch der internationalen Motorradmesse, der Swissmoto in Zürich. Dort, wo im vergangenen Jahr vom Branchenverband 2radSchweiz der Europacup der Zweiradberufe durchgeführt wurde (Sie erinnern sich?), tanzen heuer die Eidgenossen wieder ums goldene Motorrad-Kalb. Dieses Mal kann ich mich voll konzentriert auf die zahlreichen Aussteller, das Showprogramm und meine internationalen Netzwerkkontakte stürzen, um die neuesten Informationen für Sie zu recherchieren.

Das Zauberkürzel: IoT

Themenwechsel: Internet of Things (auch „Allesnetz“ oder abgekürzt IoT genannt) – schon mal davon gehört? Das Thema ist so spannend und zukunftsweisend, dass Vogel Business Media, die Verlagsheimat von »bike und business«, schon seit einiger Zeit erfolgreich einen eigenen Digitalkanal in thematisch leicht abgewandelter Form namens Industry of things betreibt.

Seit geraumer Zeit stehe ich in Kontakt mit Dr. Philipe Reinsch, einem ausgewiesenen Internet of things-Experten und Motorradfahrer aus Österreich. Schaut doch mal auf die Homepage www.silkroad40.com. Der umtriebige Technologiefreak fährt in einem von »bike und business« medial begleiteten Projekt im Zeitraum April bis Oktober 2018 von Wien auf dem Motorrad bis zum Pol der Unzugänglichkeit (in China). Während der Abenteuerreise zeigt der Wiener Biker, welche digitalen Hilfsmittel heutzutage an Bord eines Zweirades nützliche Dienste leisten können (https://macchina.io/, Video, Drohne, Navigationssystem, Motordaten, Herzfrequenzmesser, Wetter-App oder auch solche „Internetdinge“ wie ein Smart Rucksack vom Wiener Start-up Skarabeos etc.).

Auf einer Europäischen IoT-Tour 2017 hat er dies bereits schon einmal vorexerziert. Jetzt soll es 2018 entlang der Seidenstraße auf Tour gehen. Motto: Adventure meets Technology. Nähere Details zum Projekt auf Silkroad 4.0.

Seidenstraße 4.0 ist ein großes, mehrstufiges Projekt, das ein Motorrad mit der neuesten europäischen IoT-Technologie ausstatten wird. „Mit den Mitteln eines spannenden Motorradabenteuers wird dem Publikum die Wirkung von Digital Innovation auf persönlicher Ebene erklärt“, so Philipe. Dieses Motorrad wird sechs Monate auf der alten Seidenstraße, vom Herzen Europas bis nach China, unterwegs sein. Wir wollen mithelfen, die Grundidee des Austauschs von Ideen und Technologien der alten Seidenstraße wiederzubeleben, indem wir sie auf eine neue, digitale Ebene übertragen.

Der erste Teil der Initiative ging bereits im Sommer 2017 in Form des Silkroad-4.0-European-Trips über die Bühne – eine Motorradreise durch 15 europäische Länder. Gegenwärtig sucht der österreichische Visionär und Start-up-Unternehmer noch weitere geeignete Business- und Förderpartner aus dem Hightech-Bereich wie zum Beispiel Elektronikspezialisten zu den Themen Biker-to-vehicle-communication, Integrated Connectivity Cluster und Smartphone Integration. Daneben sollten sich Anbieter von Drohnen oder 360-Grad-Kameras sowie GPS-basierte Diebstahl-Tracker angesprochen fühlen. Interessenten wenden sich bitte vertrauensvoll an mich oder am besten gleich direkt an Dr. Philipe Reinisch.

Welches digitale Tool könntet ihr euch an Bord des Motorrads feststellen, das demnächst rund 10.000 Kilometer zum Pol der Unzugänglichkeit unterwegs ist? By the way: Der eurasische Pol der Unzugänglichkeit befindet sich laut Wikipedia bei den Koordinaten 46° 17′ N, 86° 40′ O und ist der Ort auf der Erdoberfläche, der am weitesten von einem Weltmeer entfernt ist. Geografisch ausgedrückt – im nordwestlichen China im autonomen Gebiet Xinjiang in der Wüste Gurbantünggüt, 287 Kilometer von der Stadt Ürümqi (Urumtschi) entfernt. Bis zur nächsten Küste sind es 2.370 Kilometer.

Werben möchte ich an dieser Stelle bei allen Motorradhändlern, dieses Jahr den Pol der Zugänglichkeit anzusteuern. Der befindet sich nämlich GPS-koordinatentechnisch auf 49° 47' 28.696" N 9° 57' 12.077" E oder im Klartext: in Würzburg. Wenn alles gut geht, tritt unser IoT-Abenteuerfahrer Philipe Reinisch dort auf der Fachtagung »bike und business« auf. Abends verleihen wir auch noch den Award „Motorradhändler des Jahres“. Höchste Zeit, sich zu bewerben. Der Stichtag der ersten Bewerbungsrunde ist der 6. April. Stellen Sie sich auf den Prüfstand und nutzen Sie die Chance, durch unsere „Auditierung“ besser zu werden. Öffnen Sie das Zukunftsfenster. Wenn Sie uns lieber einen tollen Händler oder eine professionelle freie Werkstatt vorschlagen möchten, dann können Sie hier Ihren Vorschlag einreichen

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