Das Motor-Fahrrad von Rayvolt

Modell Torino

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Viktoria Hahn

Starke Optik: Das Rayvolt Torino wirkt wie ein aggressiv gestyltes Motorrad.
Starke Optik: Das Rayvolt Torino wirkt wie ein aggressiv gestyltes Motorrad. (Bild: Rayvolt)

Torino heißt ein neues E-Bike in Streetfighter-Aufmachung, das ab Mai auch in Deutschland zu haben ist. Neben dem kommoden Elektroantrieb bietet es eine eigenwillige Optik.

Nach der Einführung des Cruzer im Frühjahr 2018 erweitert die spanische E-Bike-Marke Rayvolt Ende Mai ihr Angebot um das Pedelec Torino. Wie bereits der Cruzer mit seinem Chopper-Look ist auch das Design des Torino stark von einer Motorrad-Ästhetik geprägt. Doch statt wie eine Harley kommt das Torino eher wie eine Buell daher.

Streetfighter-Bike

Genauer gesagt erinnert das Styling des Torino an Streetfighter-Umbauten. Wie bei diesen oft üblich, wird auch hier ein nahezu gerader Lenker verwendet. Für Motorrad-Ästhetik sorgen zudem mächtige Gabelrohre und zwei massiv gearbeitete Gabelbrücken. Der Rahmen mit einem bogenförmig nach oben verlaufendem Oberrohr deutet einen Tank an, während die Form des Unterrohrs an einen Bugspoiler erinnert. Zudem verleihen die 26-Zoll-Räder mit ihren breiten Drei-Zoll-Reifen dem Bike einen kraftvollen Stand. Lenkergriffe und Sattel sind aus braunem Leder wie auch die Verkleidungen der Steuerelektronik und der 550-Wh-Batterie, was dem Torino außerdem einen gewissen Retro-Charme verleiht.

Zwei Versionen

Zu haben ist das E-Bike in zwei Antriebsversionen, jeweils in Kombination mit Kettenantrieb ohne Gangschaltung. Die Pedelec-Variante treibt im Hinterrad ein kompakter, 250 bis 400 Watt leistender Smart-Hub-Motor an, der bis 25 km/h unterstützt. Alternativ kann man, dann allerdings ohne Straßenzulassung, eine Variante mit dem 1.000 Watt starken Power Hub bekommen. Der schiebt das 35 Kilogramm schwere E-Bike kräftig an und unterstützt bis 43 km/h. Die Motoren können rekuperieren, also Bremsenergie in Strom umwandeln und an die Batterie weiterleiten. Ansonsten sorgen an beiden Rädern hydraulische Scheibenbremsen für Verzögerung.

Smartphone als Bordcomputer

Dank der Rayvolt-App Eiva kann der Nutzer sein Smartphone zum Bordcomputer umfunktionieren. Die Software verbindet sich per Bluetooth mit dem Antrieb und erlaubt unter anderem, verschiedene Parameter für den Antrieb einzustellen, MP3-Musik abzuspielen oder auch eine GPS-Navigation zu nutzen.

Der Preise für ein Rayvolt Torino liegen, abhängig von Antrieb und Ausstattung, zwischen 2.900 und 3.950 Euro.

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