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Das sagt die Branche zum Tod von Bert Poensgen

Authentisch, ehrlich und stets ein offenes Ohr für Händler – so kannte man zu Lebzeiten den Motorradmanager Bert Poensgen. Sein Tod riss für viele Branchenplayer eine große menschliche Lücke in die Motorradszene.

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(Bild: ©evan_ers/Fotolia.com [M] – Haselmann)

Unsere Nachricht vom Tod des ehemaligen Suzuki-Managers und IVM-Präsidenten hat in der Branche zahlreiche Reaktionen ausgelöst. Wir lassen an dieser Stelle einige Leser zu Wort kommen und drucken ihre ganz persönlichen, ehrenden Gedanken zur Erinnerung ab.

Silvesterfeier auf der Rennstrecke

Steffen Timm: „Ich lernte Bert Poensgen Silvester 1999 in Cartagena während unseres Trainingsprogramms in Spanien kennen. Ein Manager, der Silvester auf der Rennstrecke feierte, ist und bleibt für mich einzigartig. Wir suchten eine Sitzgelegenheit für unser Team und er bat uns (damals war ich noch Kawasaki-Händler), dass wir uns zu seinem Team an den Tisch setzten. Als erstes spendierte er erst einmal eine Runde Bier für alle; für mich unvergessen. 2007 wurde ich Suzuki-Händler und ich lernte Bert Poensgen als Manager kennen. Bis heute kenne ich keinen Manager (er kannte alle Händler mit Namen), der so nah am Markt und an der Händlerschaft war. Mit seinem Ausscheiden bei Suzuki 2008 war dann auch nichts mehr, wie es einmal war. R.I.P. Bert Poensgen.“

Freund der kleinen Händler und Familienbetriebe

N.N. (Name der Redaktion bekannt): „Ich war unter Bert Poensgen rund 25 Jahre Vertragshändler. Wäre er nicht 2008 bei Suzuki-Deutschland ausgeschieden, dann wäre ich mit Sicherheit heute noch dabei. Bei diversen Tagungen mahnte er die gesamte Geschäftsleitung: „Schaut und kümmert euch um unsere kleinen Händler/Familienbetriebe . Diese sind unsere Bank.“ Das Ergebnis ließ sich bei den Zulassungen ablesen. Vier Mal Marktführer in den 90ern mit bis zu 23 Prozent Marktanteil. Und wo stehen sie heute? Bei 5 Prozent. R.I.P., lieber Bert. Ich werde Dich niemals vergessen!“

Abschied von einem ganz Großen

Alois Stein: „Ein ganz ,Großer'. Servus Bert. Liebe Grüße Alois".

Bert has left the building

Dieter Scholz: „Mein aufrichtiges Beileid an die Familie. Kein anderer hat den deutschen Motorradmarkt mit so viel Leidenschaft und Herzblut geprägt wie Bert Poensgen. Bert has left the building.“

Die Branche verliert ein Gesicht

Sven Karlstedt: „Mein herzliches Beileid der gesamten Familie. Herr Poensgen war über die Grenzen ,seiner' Marke Suzuki bekannt und geschätzt. Die Branche verliert ein Gesicht.“

R.I.P. Bert

Lutz Knoblauch: „R.I.P. Bert!“

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