Dem Zweiradnachwuchs beim Reifen zusehen

Anmerkungen zu aktuellen Branchenthemen

| Autor: Stephan Maderner

Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin. (Bild: Vogel Communications Group)

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 6/I), Folge 662: Gehen uns die Azubis aus? fragte ich die Branche im Speedlog vom vergangenen Freitag. Zumeist überwogen negative Stimmen. Nur einer der Kommentatoren hob sich erfrischend...

...aus der Masse der Skeptiker heraus: Achim Trinkner von Zweirad Trinkner in Löchgau bei Heilbronn, seines Zeichens Motorradhändler des Jahres 2012. Sein Kommentar: „Wir bilden inzwischen wieder verstärkt Mechaniker(in) und Automobilkaufmann (m/w) aus. Warum? Weil wir auf eine Stellenanzeige (egal wo die geschaltet wird) keine geeigneten Bewerber finden. Wenn ich einen guten Azubi habe, ist er im zweiten Lehrjahr schon fast kostendeckend. An Bewerbern fehlt es uns nicht. Auch gute Bewerber sind keine Seltenheit. Allerdings müssen alle vorher ein einwöchiges Praktikum bei uns machen. Das ist ein Aufwand, gebe ich zu, aber der hat sich bewährt. So sieht der Bewerber und wir ob es passt. Zudem macht es, Spaß mit jungen Menschen zu arbeiten (die Interesse an ihrem Job haben) und es ist schön zu sehen, wie sie reifen.“

Die Azubi-Debatte

Die Azubi-Debatte

01.02.19 - Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 5/II), Folge 661: Heiß auf Zweiradmechatronik? fragte ich in meinem vorletzten Speedlog. Daraufhin entspann sich eine heiße Debatte über die Frage „Ausbilden ja oder nein?“ An dieser Stelle... lesen

Diesem überaus positiven Branchenecho habe ich nichts hinzuzufügen und wünsche Ihnen allen nun viel Erfolg bei der Suche nach dem geeigneten Nachwuchs und anderem Fachpersonal. Die Art und Weise, wie Achim Trinkner dabei vorgeht, ist schon mehr als nur eine Überlegung wert.

Wie laufen Motorradhändlers Geschäfte 2019?

Hinweis in eigener Sache: Um ein realistisches Bild von der bevorstehenden Motorradsaison zu bekommen und die Konjunkturlage richtig einzuschätzen, haben wir auf unserer Homepage eine aktuelle Online-Umfrage laufen. Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die neue Saison? Stimmen Sie ab und malen Sie am Konjunkturbild 2019 mit. Je mehr mitmachen, desto bodenständiger wird das Ergebnis. Bislang befürchten 3 Prozent der Motorradhändler einen starken und 14 Prozent einen schwachen Rückgang der Geschäfte. 38 Prozent gehen von einer Stagnation aus, exakt genau so viele glauben aber an ein schwaches Wachstum, 7 Prozent glauben sogar daran, 2019 ein fettes Plus einfahren zu können.

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