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Der Siegeszug der 125er-Rebellen

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 3/I), Folge 745: Was war das für ein Paukenschlag am Freitag vor Weihnachten: Der Bundesrat stimmt in letzter Sekunde doch noch der Reform „A1 in B“ zu. Für möglich...

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Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
(Bild: Vogel Communications Group )

...gehalten haben dies nach der umfassenden Ablehnungswelle der in Sachen Zweiradliberalisierung traditionell hemmenden „Sicherheitsorgane“ der Bundesrepublik Deutschland wie etwa der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft, der Deutschen Verkehrswacht, dem Verkehrsausschuss des Deutschen Bundesrats sowie einigen Prüforganisationen nur wenige. Und wie schnell das ging mit der Reform. Bereits am 30. Dezember war die 14. ÄndVO (Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnisverordnung) im Bundesgesetzblatt Nr. 52 Seite 2934 in trockenen Tüchern. Seit dem 1. Januar 2020 ist damit der Weg offiziell frei für den liberaleren Zugang zur Zweiradmobilität auch für Pkw-Führerscheinbesitzer. Mit dieser frohen Botschaft wünsche ich Ihnen allen einen super Start ins Neue Jahr. Möge unser aller Business im neuen Jahrzehnt unter einem guten Stern stehen!

„Boooooa..ich hau mich weg! Es gibt doch noch Zeichen und Wunder“, kommentierte Jens Vater. Er sei höchst beeindruckt von der Entscheidung. Mit der Schulung im bezahlbaren Rahmen könne man gut leben. „Eine Einweisung und die wichtigsten Fahrtrainings sind kein Fehler, um zu lernen, wie man richtuig auf einem Zweirad sitzt und dieses bewegt.“

Daniel F. schrieb: „Tolle Sache! Ich hatte schon nicht mehr daran geglaubt. Als Familienvater hab ich natürlich auch das Auto, wo alles reinpasst. Und als Schichtdienstler jetzt die passende 125er, um im fließenden Verkehr vernünftig zur Arbeit zu kommen.

Am meisten macht man doch für die Umwelt, wenn man erst gar nicht zu viel Energie verbraucht. Und das verbunden mit Fahrspaß, ist halt wirklich ein Weihnachtsgeschenk!

100 km/h außerorts sind perfekt. Ich muss nicht rasen aber stelle auch kein Verkehrshindernis da. Und auf die Fahrschule freu' ich mich schon. Es sind ja nicht viel Stunden und wenn man da nochmal darauf vorbereitet wird, ist doch ok.

Danke an »bike und business« für die Berichterstattung und den unermüdlichen Einsatz in der Sache. Hier tummeln sich auch viele nette Leute in den Kommentaren die sich gegenseitig unterstützt und motiviert haben!“

Das hören wir gerne, lieber Daniel, und versprechen, uns auch in Zukunft für die Belange der Branche einzusetzen. Derweil hat ein regelrechter Run auf die Fahrschulen eingesetzt, die ganz eiligen haben ihre Lizenz zum Fahren von 125er-Zweirädern bereits in der Tasche. Die Fahrschulen rufen für das Erlangen der Schlüsselnummer B196 Preise zwischen 500 und 800 Euro auf. Preise vergleichen lohnt sich also. Hinweise darauf gibt es in unserem A1 in B-Chat , wo sich die selbsternannten 125er-Rebellen von 2019 mit ihren positiven Kommentaren überschlagen.

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