Die Zunft der Zukunftsschmiede

Workshop des »bike und business«-Benchmark-Clubs

| Redakteur: Stephan Maderner

Die 28 Teilnehmer beim Workshop des »bike und business«-Benchmark-Clubs am 30. November in Würzburg bedeuten neuen Rekord.
Die 28 Teilnehmer beim Workshop des »bike und business«-Benchmark-Clubs am 30. November in Würzburg bedeuten neuen Rekord. (Bild: J. Untch / Vogel Communications Group GmbH & Co. KG)

Der »bike und business«-Benchmark-Club wurde Anfang 2013 gegründet. Ihm gehören inzwischen 100 Händlerbetriebe an. Am 30. November traf man sich wieder zum Workshop in Würzburg. 28 Teilnehmer diskutierten einen Tag lang über Zahlen, Daten, Fakten und die Herausforderungen des Zweiradgeschäftes von morgen.

Die feierliche Stimmung und die Champagnerschwaden der Händlergala vom Vorabends hingen noch in der Luft, als am Freitag Morgen des 30. Novembers kurz vor neun die ersten Gäste im Raum Heisenberg des Vogel Convention Centers in Würzburg eintrafen. Die positive Grundstimmung eines fantastischen gemeinsamen Abendevents stand vielen Ankömmlingen noch ins Gesicht geschrieben, aber auch das Bewusstsein, dass nach einer solchen Feier stets die Pflicht ruft. Eine Attitüde, die Profis halt zu eigen ist, sonst wären sie keine. Tatsächlich zeichnen sich die Mitglieder dieses Clubs mit dieser professionellen Eigenschaft aus. Die Rede ist von den Mitgliedern des »bike und business«-Benchmark-Clubs. Sie trafen sich zu ihrem traditionellen Workshop. Das zweite Mal bereits in diesem Jahr und das siebte Mal seit Gründung der Initiative.

Die Geburtsstunde schlug Ende Januar 2013 in Köln, initiiert und besiegelt von der »bike und business«-Redaktion, CSB Software und der BBE Automotive in Köln. Inzwischen unterstützen seit vielen Jahren auch die Santander Consumer Bank und Motul Deutschland diesen fabrikatsübergreifenden Betriebsvergleich.

Auch an diesem regnerischen letzten Novembertag des Jahres 2018 ging es um Zahlen, Daten, Fakten. Ungefähr jeder zweite der aktuell rund 100 Teilnehmer hatte seine 2017er Daten geliefert sowie die der ersten acht Monate der Saison 2018.

Die Tendenz ist eindeutig: Nach dem aus Umsatzrendite-Sicht bereits ordentlichen Vorjahr liefen die ersten acht Monate 2018 sogar nochmal um fast zwei Prozentpunkte besser. Die kommenden Wintermonate werden zwar an diesem Ertragspolster knabbern, doch sieht es laut Martin Berning (BBE Automotive), dem Kurator und Präsentator der betriebswirtschaftlichen Zahlen, ganz ordentlich aus dieses Jahr.

Wer an den exakten Zahlen der Auswertung interessiert ist, der muss Teil des Clubs werden. Die wahre Transparenz über das Zahlenwerk eröffnet sich nämlich nur den Mitgliedern des Clubs, deshalb veröffentlichen wir an dieser Stelle keine konkreten Zahlen. Nur die 28 Teilnehmer des Workshops wissen Bescheid.

Ergänzt wurde der Würzburger Workshop wie immer von interessanten Impulsvorträgen. Johannes Hemme von Motul referierte über das boomende Influencermarketing in der Motorradbranche und Daniele Moranelli von der Santander Consumer Bank klärte die Händler über Kundenloyalitäten, Eroberungsraten und kluge Strategien auf, um die Finanzierungsquote der deutschen Motorradfans für ihr liebstes Hobby wieder nach oben zu bringen. Last but not least hingen die teilnehmenden Händler dann an den Lippen von Dieter Börjes, der wieder die neuesten Tipps und Tricks im Umgang mit der CSB-Warenwirtschaft auf Lager hatte.

Am wichtigsten bei diesen Treffen ist zweifelsohne stets der kollegiale Erfahrungsaustausch der Händler untereinander. Dem wird viel Zeit eingeräumt. Das Motto lautet: „Von den Besten lernen.“ Und so wurde auch in Würzburg wieder lebhaft diskutiert. Die Ideen, die hier gehandelt werden, sind das Salz in der Suppe. Seien auch Sie Teil dieses inspirierenden Clubs, der Ideen und Vorschläge sammelt, wie Motorradhändler sich auch morgen und übermorgen noch erfolgreich auf dem Markt behaupten können. Einfache Mail an den Club-Chef genügt.

Der nächste Workshop ist für Ende Februar/Anfang März 2019 geplant. Er soll beim Harley- und Bekleidungshändler Dieter Börjes in Augustfehn stattfinden und mit einem Get-together am Abend insgesamt anderthalb Tage dauern. Genügend Zeit also, um sich mit allen Händlerkollegen auszutauschen und um die eigene Benchmark-Latte ein Stück höher zu legen.

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