Dortmunder Rebels of Steel und Elenas Welt

Anmerkungen zu aktuellen Branchenthemen

| Autor: Stephan Maderner

Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin. (Bild: Vogel Business Media)

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 09/2017/II), Folge 484: Die Dortmunder Messe „Motorräder“ beendet traditionell den Bikewinter und läutet die neue Saison ein. Am gestrigen Donnerstag war der Zuspruch...

...der Bikefans schon mal ganz passabel. Trotz der Wetterkapriolen waren die heiligen Hallen in Dortmund super besucht. Der Wind blies mächtig um die Westfalenhallen und auf der Sauerlandlinie war die dritte Autobahnspur von Schneematsch bedeckt. Von außen betrachtet sah es wegen der Bauarbeiten so aus, als würde dort gerade Mad Max gedreht. Und tatsächlich wurde auf der Eröffnungspressekonferenz von Messemacher Hans-Jürgen Weigt und dem IVM auch ein Filmprojekt vorgestellt: Rebels of Steel, eine Biker-Serie aus dem Ruhrpott mit dem Schauspieler Patrick Bach („Silas“) und dem Dortmunder René Zimmermann. Der Clip war schon mal vielversprechend, so eine Art deutsche Antwort auf „Sons of Anarchy“.

Zurück zur Motorradmesse: Mal schauen, was das kommende Wochenende bringt. Da am Samstag gleichzeitig der BVB im Stadion nebenan sein Heimspiel gegen Bayer Leverkusen austrägt, ist Gedränge vorprogrammiert. Sind wir mal gespannt, welche Synergien sich aus der Gleichzeitigkeit von Bike- und Fußball-Event ergeben (in der Bildergalerie schon mal vorab ein paar Eindrücke von meinem Messebesuch, ausführlicher Bericht folgt im Dienstags-Newsletter).

Ansonsten gebe ich jetzt die Hoheit über die Computertasten dieses Blogs ab. Den Rest dieses Tagebuches bestimmen die Fingerspitzen von Elena Koch. Meine fleißige und talentierte angehende Medienkauffrau hat sich in den vergangenen drei Monaten ihre Meriten als Redaktionspraktikantin verdient. Sie hat tatkräftig mitgeholfen, Online-News zu produzieren, auf unsere Social-Media-Kanäle aufzupassen, mit Händlern telefoniert, E-Mail-Umfragen durchgezogen, Neuzulassungsstatistiken gepflegt, fotografiert, kopiert, Beleghefte versendet, Adressen gepflegt – die ganze Bandbreite moderner fachjournalistischer Aufgaben kennengelernt. Dabei hat sie klaglos den ganzen Redaktionsmief (gibt es den überhaupt noch?) inhaliert. Vielen Dank dafür, liebe Elena. Ich bin schon gespannt, welches Fazit du über deine aktive Zeit in der »bike und business«-Community ziehen wirst. Für deine berufliche Zukunft jedenfalls wünsche ich dir viel Erfolg und nur das Allerbeste. Ich hoffe, du bleibst auf Kurs und erinnerst dich lange an deine Zeit in der Bike-Welt zurück. Lesen Sie nun also unsere kleine Freitagsprosa. Ich gebe ihr jetzt einfach mal den Namen „Elenas Welt“:

Elena sagt Bye Bike

„Bye-bye liebe Biker-Freunde, und schon ist es wieder Zeit Abschied zu nehmen. Die vergangenen drei Monate, die ich in der Redaktion unserer »bike und business« verbringen durfte, sind wie im Flug vergangen – oder soll ich besser sagen dahin gerast, fast so, als sei ich im Sattel eines Motorrades gesessen. Noch ganz genau kann ich mich an meinen ersten Tag in der Abteilung erinnern. Der Chefredakteur Stephan Maderner sowie die Redaktionsassistentinnen nahmen mich herzlich in Empfang und erklärten mir erst einmal, wo ich hier überhaupt gelandet war. Enthusiastisch und vielversprechend erzählte mir mein Mentor Stephan – ja, in der Bike-Welt duzt die Azubine natürlich auch den Chef – gleich von seinem Medium und den damit verbundenen Aufgaben eines Chefredakteurs.

Zunächst, das muss ich offen zugeben, fühlte ich mich etwas überfordert mit den vielen Begrifflichkeiten rund um das Thema Motorrad. Zumal ich keinerlei Vorkenntnisse mitbrachte. Doch schon nach den ersten Beiträgen, die ich verfassen durfte, fühlte ich mich sicherer. Anfangs stand mir nämlich Judith Leiterer zur Seite. Die Medienmanagement-Studentin hilft im Motorrad-Nachrichtengeschäft mit und kennt die komplexen Redaktionssysteme aus dem Effeff.

Heute, drei Monate später, kann ich nicht mehr behaupten, dass ich mit der Motorradbranche nichts am Hut hätte. Denn durch meine Arbeit bei der »bike und business« erhielt ich tiefe Einblicke in die ganze Bandbreite an Motorradthemen. Hierzu gehören Fahrberichte über ganz unterschiedliche Maschinen von etlichen Marken, die Markt-Situation, die sich mit der Euro-4-Norm zum Jahreswechsel geändert hat oder auch zahlreiche Messen, wie die Swissmoto, Imot oder die Custombike-Show 2016 in Bad Salzuflen, über die ich viel recherchiert und berichtet habe. Und wenn ich mal nicht Bescheid wusste, war ich zu jeder Zeit im Büro meines Mentors willkommen, der mir gerne weiterhalf und mir Ratschläge auch fürs Schreiben gab. Insbesondere gefiel mir aber der Kontakt zur Außenwelt. Ich durfte feststellen, dass Redakteure nicht still am Schreibtisch sitzen und ununterbrochen auf die Tastatur klimpern. Nein – die Arbeit besteht vielmehr darin, neue Kontakte zu knüpfen, Telefonate zu führen oder auch Händler sowie Messen zu besuchen. Eine meiner Aufgaben war es beispielsweise, Interviews mit Motorradhändlern zu führen. Besonders schön ist es hier natürlich, wenn man motivierte Händler am Telefon hat, deren Motto „Ran an den Speck!“ lautet. Da legt man den Hörer weg und hat ein Lächeln im Gesicht.

Allgemein kann ich nur sagen, dass ich jeden Morgen mit einem Lächeln (gut gelaunt) ins Büro kam und mich an die Arbeit machte. Abschließend möchte ich also Danke sagen an alle, die dazu beigetragen haben und mich in den vergangenen drei Monaten so tatkräftig unterstützten: Stephan Maderner, der eifrige Chefredakteur, der mit Herzblut hinter seiner Fachzeitschrift steht, Judith Leiterer, die Medienmanagement-Studentin, die mich in die Arbeit einführte sowie die drei Assistentinnen Martina Eicher, Birgit Rüdel und Ursula Zeiss, von denen ich viel über die Arbeit einer Redaktionsassistenz erfahren durfte und auch das ein oder andere Mal gerne den Belegversand etc. übernahm. Ich habe viel gelernt und trage die »bike und business«-Philosophie „Join the spirit“ in meinem Herzen. Gerne nehme diesen positiven Schwung mit in alle anderen Abteilungen des Verlags, die ich während meiner Ausbildung noch kennenlernen darf.“

UMFRAGE
Wie würden Sie Ihr gegenwärtiges Geschäftsverhältnis zu Ihren Motorradherstellern beschreiben?

Bestens, bin super zufrieden

11 %

Es passt weitgehend alles

9 %

Könnte besser sein

18 %

Bin ziemlich unzufrieden

24 %

Einfach katastrophal

38 %

Hinweis in eigener Sache: Beim Award „Motorradhändler des Jahres“ haben bislang fast 200 Betriebe den Online-Quick-Check aufgerufen. Zwei Dutzend Betriebe haben sich bis zum Ende durchgearbeitet und uns dann noch ihre Kontaktdaten genannt. Bravo! Denn nur, wenn wir wissen, wer sich bewirbt, können wir die einzelnen Unternehmen auch vorab bewerten und Feedback geben. Das Gros der Digitalbewerber vergisst leider allerdings – bewusst oder versehentlich – uns am Ende Ross und Reiter zu nennen.

Der Countdown läuft: noch 28 Tage bis zum ersten Einsendeschluss (31. März). Nutzen Sie jetzt schnell noch die Vorsaison, bevor die Kundenhorden einfallen, und machen Sie den Test, der nur wenige Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nimmt. Es lohnt sich, sich bei uns auf den Prüfstand zu stellen. Also auf zum Online-Check. Und nicht vergessen: Nennen Sie uns bitte am Schluss der Abfrage Ihren Namen und Adresse! Super!

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