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Ducati entwickelt Front- und Heckradar

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Bei Autos sind Assistenzsysteme bereits Normalität, in Zukunft sollen auch Motorräder von Totwinkel-Warner oder Abstandstempomat profitieren – bei Ducati spätestens in zwei Jahren. Ab 2020 will Ducati ein radarbasiertes Bündel von Assistenzsystemen namens Aras anbieten.

Ab 2020 will Ducati ein radarbasiertes Bündel von Assistenzsystemen namens ARAS anbieten.
Ab 2020 will Ducati ein radarbasiertes Bündel von Assistenzsystemen namens ARAS anbieten.
(Bild: Ducati)

Ducati will den Umfang an Sicherheitstechnik an Bord seiner Motorräder ausbauen. Neben der bereits gestarteten, sukzessiven Einführung des schräglagenfähigen ABS planen die Italiener, bis 2020 ein Front- und Heckradarsystem zur Serienreife zu entwickeln.

Auf Grundlage der Radarsensorik lassen sich eine Reihe nützlicher Assistenzsysteme realisieren. So soll das „Aras“ (Advanced Rider Assistance Systems) genannte Paket dank Heckradar unter anderem einen Totwinkel-Warner umfassen. Ein weiteres System soll vor sich schnell nähernden Fahrzeugen im Heckbereich warnen. Die Hinweise auf mögliche Gefahren bekommt der Fahrer dann über ein Informationsdisplay angezeigt. Dank Frontradar können Ducati-Motorräder in Zukunft außerdem vor möglichen Kollisionen beziehungsweise Auffahrunfällen warnen. Darüber hinaus erlaubt die Sensortechnik auch die Ausstattung mit einem Abstandstempomaten, der die Reisegeschwindigkeit automatisch auf vorausfahrende Fahrzeuge anpasst.

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