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Ducati: Multistrada knackt die 100.000

| Redakteur: Melissa Mager

Mit einer 1260 Pikes Peak hat Ducati die 100.000ste Multistrada hergestellt. Zusammen mit der Multistrada 950 steht sie an der Spitze der Entwicklungsgeschichte des Modells. CEO Claudio Domenicalli hat sie dem Käufer persönlich überreicht.

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Ducati CEO Claudio Domenicali hat die Multistrada dem Käufer persönlich übergeben.
Ducati CEO Claudio Domenicali hat die Multistrada dem Käufer persönlich übergeben.
(Bild: Ducati)

Sechzehn Jahre nachdem die erste Multistrada vom Band lief, hat die Modelfamilie nun den Meilenstein des 100.000sten Motorrads erreicht. Die Multistrada mit der Nummer 100.000, eine 1260 Pikes Peak mit einer individuellen Laserbeschriftung auf der oberen Gabelbrücke, wurde Dave Hayward – einem deutschen Ducatista, der dieses Motorrad beim Düsseldorfer Händler bestellt hatte – von Ducati CEO Claudio Domenicali persönlich übergeben.

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Technologisches Aushängeschild

Die Ducati Multistrada war schon immer ein technologisches Aushängeschild der Marke. Im Jahr 2010 war die Multistrada das erste Motorrad mit verstellbaren Fahr-Modi, einem System, das den Charakter des Motorrads spürbar verändert. Tatsächlich lautete damals der Slogan der Werbekampagne: „Vier Motorräder in einem". Mit der 2014 eingeführten D|Air Version bot Ducati das erste Motorrad mit einem Sicherheitssystem an, das in der Lage ist, sich mit einer speziellen, mit Airbag ausgestatteten Jacke zu verbinden. 2015 war die Multistrada das erste Motorrad, das über einen Motor mit variabler Ventilsteuerung verfügte: den Testastretta DVT (Desmodromic Variable Timing).

Ventilkontrolle nur noch alle 300.000 Kilometer nötig

In der Entwicklung wurden immer längere und härtere Tests durchgeführt, Produktionsprozesse und Materialien verbessert, sowie die Anzahl von Computer-Simulationen erhöht. Dies alles soll die Zuverlässigkeit der Multistrada 1260 und 950 anheben. Heute verfügen alle Motoren der Modell-Familie über lange Wartungsintervalle. Eine Kontrolle des Ventilspiels sei nur noch alle 30.000 Kilometer nötig – dies entspräche der dreifachen Distanz der ersten Version.

Die Multistrada 1260 ist die aktuellste Umsetzung des ursprünglichen Mehrzweck-Sportkonzepts. Sie kombiniere Komfort und Zuladung eines Mehrzweck-Motorrads mit Reifen- und Radgrößen sowie Bremsen eines Sportmotorrads. Mit Öhlins-Fahrwerk, geschmiedeten Rädern und einem Kohlefaser-Endtopf betone die Pikes Peak Version die sportliche Seite der Baureihe.

Multistrada 1260 Enduro für Abenteurer

Für Abenteurer hat Ducati die Multistrada 1260 Enduro entwickelt. Dank 30-Liter-Tank, erhöhten Federwegen, 19''-Vorderrad und strapazierfähigen Speichenrädern sei sie für hartes Gelände und lange Reisen ausgelegt.

Mit sieben Versionen ist die heutige Multistrada-Familie sehr breit aufgestellt: zwei 950 cm³ (113 PS) Varianten sowie fünf Modelle mit 1260 cm³ (158 PS) werden angeboten.

Und die Entwicklung geht weiter: Im Jahr 2021 wird die Multistrada-Familie mit ihren 950 cm³ und 1260 cm³ großen Motoren um eine weitere Version ergänzt. Diese soll mit einem spezifischen V4-Motor ausgestattet sein.

(ID:46142011)