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Ducati ruft die Multistrada 1200 Enduro in die Werkstätten

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Martina Eicher

Bei der Ducati Multistrade 1200 Enduro kann die Verbindung zwischen Stoßdämpfer und Hinterradschwinge brechen. Das hintere Federbein muss für den Geländeeinsatz robuster gemacht werden.

(Bild: ALL RIGHTS RESERVED MARCO CAMPELLI)

Ducati ruft weltweit 4.136 Exemplare der Multistrada 1200 Enduro zurück, davon 357 in Deutschland. Bei Maschinen der Modelljahre 2016 und 2017 (Fahrgestell-Nummernkreis: ZDMAA03AAGB010850 bis -HB021085) kann die Verbindung zwischen Stoßdämpfer und Hinterradschwinge brechen. Abhilfe soll die Aktion "R 137" schaffen.

„Die kontinuierlichen qualitativen Tests am sich im Einsatz befindlichen Produkt haben ein potenzielles Problem ans Licht gebracht, das die untere Nabe des hinteren, semiaktiven Federbeins von Sachs betrifft, über die letzteres an der Hinterradschwinge befestigt ist“, sagte ein Sprecher der Ducati Motor Deutschland GmbH auf Anfrage. Bei einem Geländeeinsatz der Multistrada 1200 Enduro könne dies zum Bruch der Nabe führen.

„Um einen möglichen Bruch zu vermeiden, wurde die untere Nabe des hinteren Federbeins neu entworfen, um sie robuster zu gestalten“, hieß es weiter. Die neue Artikelnummer des hinteren Federbeins mit geänderter Nabe ist die 36521464A. Sie ist an der geschlossenen, unteren Federbeinnabe erkennbar und wird bei den Enduros ab kommender Woche verbaut. Halter müssen für einen Tag auf ihr Zweirad verzichten.

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 Niko Ganzer

Niko Ganzer

freier Journalist und Blogger (kfz-rueckrufe.de)