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Dunlop: Roadsmart II mit vielen Fortschritten

| Redakteur: Jan Rosenow

Die neue Generation des erfolgreichen Sporttourenreifens kommt in vielen Dimensionen und mit einer breiten Freigabepalette auf den Markt.

Interessante Profilgestaltung: der neue Dunlop Roadsmart II. (Foto: Dunlop)
Interessante Profilgestaltung: der neue Dunlop Roadsmart II. (Foto: Dunlop)

Mit dem Sportmax Roadsmart begann für Dunlop vor vier Jahren eine neue Ära. Der Sporttourenreifen überzeugte in vielen Tests und brachte es noch 2011 zum Testsieger bei „Motorrad“. Schon damals wurde allerdings deutlich, dass der Roadsmart einen höheren Verschleiß aufwies als viele Konkurrenten und sich bei fortschreitender Abnutzung seine Fahreigenschaften deutlich verschlechterten.

Genau an diesen Punkten setzen die Dunlop-Techniker an, als sie den neuen Roadsmart II entwickelten. Mit einem neuen Mischverfahren und funktionalisierten Polymeren für die Laufflächen soll seine Lebensdauer deutlich größer ausfallen. Am Hinterrad kommt dabei eine MT-Lauffläche (Multi Tread Compound) mit besonders verschleißfester Mischung in der Mitte und haftfähiger Mischung an den Schultern zum Einsatz.

Gleichmäßige Fahreigenschaften trotz Verschleiß

Die sogenannte Liquid-Polymer-Technik soll für gleichmäßigeren Verschleiß und konstantere Fahreigenschaften über den Lebenszyklus der Reifen sorgen. Die bessere Verteilung des Füllstoffs Silica schließlich verbessert neben der Laufleistung auch die Haftung und das Bremsverhalten bei Nässe und niedrigen Temperaturen, verspricht das Unternehmen.

Auch die Kontur des Roadsmart II haben die Entwickler modifiziert: Der Vorderradreifen hat bei allen Schräglagen eine weitgehend konstante Kontaktfläche und bewirkt so ein lineares Fahrverhalten, heißt es in einer Pressemitteilung. Beim Hinterradreifen lag der Fokus hingegen auf einer möglichst großen Kontaktfläche bei Schräglage. Daran wirkt auch die neue Profilgestaltung mit.

Freigaben für 930 Motorräder

Der vielseitige Dunlop Roadsmart II eignet sich nicht nur für leistungsstarke Sporttourer, sondern auch für Reiseenduros, Naked Bikes und Luxustourer. Laut Dunlop ist er der ideale Reifen für Fahrer, denen Sicherheitsreserven im Trockenen wie im Nassen ebenso wichtig sind wie hohe Laufleistung und gleich bleibende Eigenschaften, die aber bei sportlicher Gangart den Grip und die Präzision eines Sportreifens nicht missen möchten. Mal sehen, ob der Neuling die Erfolge seines Vorgängers in den Reifentests wiederholen kann. Denn die Konkurrenz hat ebenfalls aufgerüstet, beispielsweise Metzeler mit dem überarbeiteten Roadtec Z8 Interact mit Zweikomponentenmischung.

Zusammen mit seinem Vorgänger besitzt der Roadsmart II nicht weniger als 930 Freigaben für alle Arten von Motorrädern von den neunziger Jahren bis heute. Selbst an Supersportler wie Aprilia RSV Mille R und Honda Fireblade hat Dunlop gedacht sowie an Mischfreigaben, damit Motorradfahrer den neuen und den alten Roadsmart gemeinsam nutzen können.

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