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E-Bike-Award 2014: Danish Dynamite

| Redakteur: Chris Sternitzke

Auf der Intermot wurde das dänische Pedelec-Verleihsystem „GoBike“ mit dem E-Bike Award 2014 belohnt. Ausschlag für den Erfolg gaben einfache Bedienbarkeit und hohe Servicefreundlichkeit. Zweiter wurde das Projekt „Mit dem E-Bike“ zur S-Bahn gefolgt von „Ludwigsburg Bike“.

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Die Preisträger des diesjährigen E-Bike-Awards.
Die Preisträger des diesjährigen E-Bike-Awards.
(Foto: RWE AG)

Der E-Bike-Award 2014 geht an das Projekt „GoBike“ in Kopenhagen. Das Pedelec-Verleihsystem aus Dänemark überzeugte die unabhängige Jury durch seine Nutzer- und Servicefreundlichkeit. Die Plätze zwei und drei belegen Projekte aus der Steiermark (Österreich) und Ludwigsburg. Zum zweiten Mal nach 2012 haben der Energieriese RWE und der Verein Extra-Energy (Verein zur Verbreitung und nachhaltigen Entwicklung von Leicht-Elektro-Fahrzeugen) gemeinsam das beste Mobilitätskonzept in der Elektrofahrrad-Branche ausgezeichnet. Es bewarben sich Projekte, die Elektrofahrräder nachhaltig in die Alltagsmobilität und/oder das touristische Angebot integrieren. Der Award wurde erneut auf der „LEV-Conference“ verliehen, laut Veranstalter das wichtigste internationalen Zusammentreffen der Leicht-Elektro-Fahrzeug-Branche. Der Stromertreff findet regelmäßig im Rahmen der Intermot in Köln statt. Über die Preisvergabe entschieden eine Fachjury mit Vertretern von öffentlicher Seite (z.B. deutscher Landkreistag), Verbänden, Vereinen, Industrie und Messepartnern.

Service- und Nutzerfreundlichkeit Pluspunkte

Am Ende wurde das Projekt „GoBike International“ zum Nachfolger des vor zwei Jahren siegreichen Projektes „inmod“ der Hochschule Wismar gekürt. „Das Pedelec-Verleihsystem aus Kopenhagen besticht durch seine Servicefreundlichkeit. Zudem wird über einen Tablet-PC an jedem Fahrrad eine nutzerfreundliche Bedienung garantiert“, erklärt Sebastian Ackermann (Unternehmenskommunikation RWE) die Vorzüge des dänischen Modells. Ackermann sieht zudem, dass das System durch die Softwareverbindung mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sich in hohem Maße den Bedürfnissen seiner Nutzer zuwendet. Er zeigt sich zufrieden mit der Vielfalt der Zielgruppen, die sich neben Tourismus und Pendlern auch den normalen Bürgern widmet. Neben dem Award erhalten die Kopenhagener ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

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