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E-Bikes 2014 – was Radfahrer erwartet

| Autor / Redakteur: pd-f/RK / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Auch 2014 bleiben Pedelecs der Renner auf dem Fahrradmarkt. Mehr als 1,4 Millionen der als E-Bikes bezeichneten Räder sind nach Branchenschätzungen bereits auf deutschen Straßen unterwegs. Der Strom-Boom hält an.

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Die wichtigsten Änderungen für Pedelecs und E-Bikes 2014.
Die wichtigsten Änderungen für Pedelecs und E-Bikes 2014.
(Foto: pd-f/Stratmann)

Egal, ob bei Ausflügen oder längeren Radtouren, auf dem Weg zur Arbeit, beim Warentransport oder beim Outdoor-Sport: E-Bikes sind weiter im Kommen. Das belegen die vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) ermittelten Zahlen für das Jahr 2013 und seine Einschätzungen für dieses Jahr. Vom anhaltenden Trend zum Elektrorad überzeugt zeigt sich auch Gunnar Fehlau, Leiter des pressedienst-fahrrad. „Das E-Bike“. „Von der Spülmaschine über die Rolltreppe bis hin zur Servolenkung im Auto schätzen wir die Unterstützung im Alltag durch elektrische Systeme“, so der Fachmann. „Die Elektrifizierung des Fahrrads auf breiter Basis ist eine logische Entwicklung, die inzwischen vom Lastenrad bis zum Rennrad reicht und damit vollkommen neue Kundengruppen anspricht.“

Workout statt Tretfaulheit

Die E-Bike-Fahrern oft vorgeworfene Tretfaulheit lässt sich in der Praxis nicht bestätigen. Denn nach den Erfahrungen des unabhängigen Branchenverbands VSF mit mehr als 300 Mitgliedern aus Fachhandel, Industrie und Dienstleistung) sind die Touren oft länger und auch anspruchsvoller. Vom sportlichen Nutzen der Elektrounterstützung ist auch Dr. Achim Schmidt, Sportwissenschaftler an der Deutschen Sporthochschule Köln und selbst Fahrer eines Pedelecs überzeugt. „Aus sportmedizinischer Sicht kann ganz klar gesagt werden, dass E-Bikes – und hier Pedelecs im engeren Sinne, bei denen man ja ständig mittreten muss – eine gesunde und auch für ein Workout durchaus effiziente Alternative sind.“

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