E-Mobilität: Design für Ladestationen der Zukunft

Creative Consultancy Kiska entwickelt zusammen mit dem Sauerländer Industrieunternehmen Mennekes den Industriestandard für E-Ladestationen.

Firma zum Thema

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Fan und Förderer der E-Mobilität, lässt sich auf der Hannover Messe Industrie von Walter Mennekes die Ladestationen der Zukunft zeigen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel, Fan und Förderer der E-Mobilität, lässt sich auf der Hannover Messe Industrie von Walter Mennekes die Ladestationen der Zukunft zeigen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die österreichische Creative Consultancy Kiska hat einen Auftrag zur „Mitgestaltung der Zukunft“ erhalten: Das deutsche Unternehmen Mennekes arbeitet an der Entwicklung von Ladestationen für Elektroautos. Die entsprechende Steckverbindung soll zukünftig Industriestandard werden. Die ersten Prototypen wurden kürzlich auf der Fachmesse Light + Building in Frankfurt präsentiert. Neben Funktionalität setzt Mennekes bei seinen neuen Stromtankstellen auf moderne Form und Gestalt, das Design stammt von Kiska.

Bildergalerie

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel war beeindruckt. Am Messestand von Mennekes konnte sie persönlich erfahren, wie weit die Entwicklung von praxisgerechten Lösungen für die Elektromobilität fortgeschritten ist. Einfach zu handhaben und optisch ansprechend – dies sind die Erfolgsfaktoren für die Verbreitung von Elektroladestationen im öffentlichen und privaten Bereich.

Der Design-Faktor

Dabei spielt neben der technischen Funktionalität auch das Design eine wesentliche Rolle. „Für uns war es eine Herausforderung, technisch und gestalterisch einen völlig neuen Industriestandard zu schaffen und diesen einerseits konsumentengerecht zu gestalten und andererseits sicher zu stellen, dass er sich in jedes architektonische Umfeld einfügen lässt“, erklärt Marcus Waldmann, Partner bei Kiska.

Das Sauerländer Unternehmen Mennekes ist einer der weltweit führenden Hersteller industrieller Steckvorrichtungen und entwickelt Ladestationen für Elektromobile, die von unterschiedlichen Anbietern wie Autoherstellern, Energieversorgern, Stadtwerken, Einkaufszentren oder anderen Firmen im öffentlichen und privaten Sektor verwendet werden können. Das in Anif bei Salzburg beheimatete Designunternehmen Kiska hatte in der Gestaltung der Ladesäule einen umfangreichen Aufgabenkatalog zu bewältigen.

Individuelle Ladesäule

So musste die gesamte Elektronik samt Stromversorgung und möglicher Abrechnung integriert, sowie Ergonomie, Barrierefreiheit und Sicherheit gewährleistet werden. „Integrated Design Development bedeutet für uns in diesem Fall die Kombination der klaren Markenidentität von Mennekes mit der Möglichkeit die Ladesäule durch den späteren Betreiber individuell zu gestalten“, erklärt Marcus Waldmann die Gestaltung des modularen Konzepts.

Kiska erarbeitet in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden Designlösungen, die Marken nachhaltig stärken sollen. Mittels IDD (Integrated Design Development) sollen so die richtigen Botschaften dem richtigen Zielpublikum über alle markenrelevanten Medien hinweg transportiert werden. Zu den Kunden zählen neben Mennekes viele namhafte Unternehmen wie AKG Acoustics, Braun, BSH Bosch Siemens Hausgeräte, Hilti, Kettler, KTM, Siteco, Wiberg oder Zipfer.

(ID:347192)