Winora: Klassische Optik und moderne Technik

Das Saya verbindet den E-Antrieb mit Retro-Optik

| Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Florian Fraunholz

Das E-Pedelec fällt durch sein Retro-Design auf.
Das E-Pedelec fällt durch sein Retro-Design auf. (Bild: www.pd-f.de / Kay Tkatzik)

Auf den ersten Blick wirkt das Saya wie ein Damenrad-Klassiker für die Stadt, doch die 2019er-Neuheit bietet zudem eingebauten Rückenwind und eine in mehreren Punkten überzeugende Ausstattung.

Mit dem Saya bringt der Fahrradhersteller Winora im Frühjahr ein Pedelec für den urbanen Alltag in klassischer Aufmachung auf den Markt. Das neue E-Bike-Modell mag auf den ersten Blick schlicht anmuten, bietet aber eine erfreulich gute Ausstattung zu einem zudem akzeptablen Preis.

Mit dem Tiefeinsteigerrahmen dürfte das Saya vor allem weibliche Kunden ansprechen, die lediglich zwischen den beiden Lackierungen Weiß und Aubergine wählen können. Statt der bei den meisten neuen Pedelecs angesagten Integration der Batterie in den Alurahmen wurde der Stromspeicher auf der Rückseite des Sattelrohrs montiert. Die 400-Wh-Batterie, die ein moderates Reichweitenfenster erlaubt, versorgt einen Active-Line-Mittelmotor von Bosch mit Strom. Der Antrieb ist leise und leistet kaum Widerstand, falls man schneller als 25 km/h fahren möchte. Performance steht hier hingegen nicht im Vordergrund, denn mit 40 Newtonmetern Drehmoment bietet der Mittelmotor einen angenehmen, allerdings nicht betont spritzigen Vortrieb. Von der rechten Seite betrachtet, bleibt das unscheinbar im Tretlagerbereich integrierte Aggregat nahezu unsichtbar, da es der in Rahmenfarbe lackierte Kettenschutz weitgehend überdeckt.

Neben dem Elektroantrieb bietet das gut 24 Kilogramm schwere Saya hydraulische Felgenbremsen von Magura, Siebengang-Nabenschaltung (Nexus), LED-Scheinwerfer von Busch & Müller, Schutzbleche, Big-Ben-Reifen von Schwalbe, ein in Rahmenfarbe lackierten Gepäckträger, Korkgriffe am Lenker sowie einen in der Länge justierbaren Ständer. In der Summe ist das eine gute Komponentenausstattung, die den Preis von rund 2.200 Euro angemessen erscheinen lässt.

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