Eicma 2013: Ja, ja, Yamaha!

Die gebeutelte Marke meldet sich mit erfolgversprechenden Neuheiten zurück

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

The dark side of Japan: Yamaha MT-07 in passender Begleitung.
The dark side of Japan: Yamaha MT-07 in passender Begleitung. (Foto: Rosenow)

Die japanische Marke hat in Deutschland schwere Zeiten durchgemacht. Doch mit den in Mailand vorgestellten Modellen – vor allem der MT-07 – sollte die Trendwende gelingen.

Selten haben sich Motorradhändler so sehr auf ein neues Produkt gefreut wie die Yamaha-Partner auf die neue MT-09. Das wurde nicht zuletzt auf der Jury-Rundreise zum „Motorradhändler des Jahres“ deutlich, bei der auch einige Händler der zuletzt so gebeutelten Marke besucht wurden – welche genau, das erfahren Sie spätestens auf der Fachtagung Bike und Business am 21. November.

Den Schwung und die Aufbruchstimmung, den die neue Dreizylindermaschine ins Händlernetz getragen hat, beflügelt die Marke mit einem eindrucksvollen Auftritt auf der Eicma in Mailand weiter. Denn dort stand mit der MT-07 schon das nächste erfolgversprechende Bike bereit.

Aber der Reihe nach: In Mailand stellte niemand anderes als die Moto-GP-Superstars Valentino Rossi und Jorge Lorenzo die beiden wichtigsten Neuheiten vor. Herr Rossi pilotierte die bereits bekannte MT-09 in der neuen Street-Rally-Variante in die Präsentationshalle, Lorenzo die nagelneue MT-07. Das Zweizylinder-Nakedbike ist mit 55 kW/75 PS bei nur 182 Kilo Masse unter den Japanern derzeit konkurrenzlos – und ebenso mit dem fetten 180er Hinterreifen. Ob der Preis ebenso heiß ist wie der der MT-09, ist noch nicht bekannt – genaue Zahlen hat Japan noch nicht herausgegeben.

Endlich wieder da: der Einzylinderklassiker SR

In einer ganz anderen Liga tritt die nächste Messepremiere an: Von vielen Fans herbeigesehnt, wird nun auch der Einzylinderklassiker SR wieder nach Europa importiert, wenn auch mit nur noch 400 cm³ Hubraum. Eine Einspritzanlage hilft nicht nur bei der Einhaltung der Abgasnormen, sondern erleichtert hoffentlich auch das Starten – schließlich gibt es nach wie vor ausschließlich einen Kickstarter.

Auch im Rollersegment hatte Yamaha Neuheiten zu bieten: Mit dem Tricity springt die Marke auf den Zug der in Europa so erfolgreichen Dreiradroller auf, und zwar mit einem betont leichten und handlichen 125er-Modell, das unter 150 Kilo wiegen soll. Zielpreis: weniger als 4.000 Euro. Die überarbeiteten X-Max 125 und 250 runden das Scooter-Programm ab. Modellpflege gab es auch für die Reiseenduro XT 1200 Z, die nun auf Wunsch mit elektronisch geregeltem Fahrwerk zu haben ist.

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