Eicma Mailand 2017: Die große Vielfalt

Erste Bilanz der Neuheitenshow in Italien

| Autor / Redakteur: SP-X/Ulf Böhringer / Fabian Pfeiffer

Suzuki zeigt in Mailand nichts wirklich Neues. Einzig zu einer Modellvariante des Mittelklassemodells SV 650 hat’s gereicht: Die SV 650X springt mit Scheinwerferverkleidung und dezenten Änderungen an Tankdesign und Sitz auf die Retrowelle auf.

Tiefgreifend überarbeitet hat Triumph seine beiden Reiseenduros Tiger 800 und Tiger 1200. Gewonnen haben sollen das Fahrverhalten wie auch die Ausstattungs-Umfänge. Die hubraumstärkere Version weist jetzt sechs Fahrmodi und zahlreiche weitere Elektronik-Finessen auf, hat aber zugleich laut Triumph je nach Ausstattungsversion bis zu elf Kilogramm Gewicht verloren und gleichzeitig auf 141 PS zugelegt.

Äußerlich klar als Vespa erkennbar, bricht die neue Elettrica mit dem Verbrennungsmotor. Die für das Frühjahr 2018 angekündigte Strom-Vespa wird von einem E-Motor mit 4 kW (ca. 5,5 PS) Maximalleistung angetrieben und lässt damit die Dynamik eines 50-Kubik-Rollers erwarten; die Reichweite soll 100 Kilometer betragen. Mehr bietet diesbezüglich die Elettrica X, die zwar einen kleineren Akku, aber dafür einen benzinbetriebenen Generator zur Reichweitenverlängerung aufweist. Damit sollen insgesamt 200 Kilometer möglich sein. Im Lauf des Jahres 2018 wird man die E-Vespas kaufen können. Der Preis wurde noch nicht genannt.

Ein absoluter Sonderling auf der Messe ist das dreirädrige Bike Niken des japanischen Herstellers Yamaha. Es weist eine Neigetechnik auf, so dass die beiden Vorderräder stets parallel agieren. Zur präziseren Radführung gibt es eine doppelt ausgeführte USD-Telegabel links und rechts. Angetrieben wird Niken vom 850 Kubikzentimeter großen 115-PS-Dreizylindermotor aus der MT-09. Zum Verdruss von Yamaha-Händlern muss man für den Niken zwingend einen Motorrad-Führerschein besitzen, weil Yamaha es entsprechend klassifiziert. Einfach dürften Verkaufsabschlüsse also nicht zu realisieren sein, wobei man von einem Preis von gut 13.000 Euro munkelt. Eine Yamaha MT-09 mit demselben Motor ist für knapp 9.000 Euro zu haben.

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