Eicma-News von A bis Z

Neue Modelle von Aprilia bis Zero – frisch aus Mailand

| Redakteur: Jan Rosenow

Nicht nur am BMW-Stand herrschte auf der EICMA in Mailand großes Gedränge.
Nicht nur am BMW-Stand herrschte auf der EICMA in Mailand großes Gedränge. (Foto: Jan Rosenow)

Auf der Mailänder Motorradmesse erfreuten viele Motorradhersteller ihre Fans mit einem wahren Neuheitenfeuerwerk, andere Marken wiederum enttäuschten auf der ganzen Linie.

Das Imperium schlägt zurück: waren es in den letzten Jahren die europäischen Hersteller gewesen, die auf den Motorradmessen Trends gesetzt und immer begehrenswertere Modelle vorgestellt haben, sind es auf der Eicma 2013 die Japaner. Mit einer Reihe von ganz neuen oder grundlegend überarbeiteten Fahrzeugen, die zum Teil in bislang unbesetzte Segmente vorstoßen, machen sie den in den letzten Jahren so erfolgreichen europäischen und amerikanischen Marken wieder verstärlt Konkurrenz.

Alle Japaner? Nein: Suzuki befindet sich noch im Schlafmodus und konnte in Mailand nur auf Studien verweisen, die demnächst in Tokio vorgestellt werden sollen. Aha.

Aber wie schnell es von der Studie bis zum fertigen Motorrad gehen kann, hat nicht zuletzt die Yamaha MT-09 gezeigt. Also aufpassen: Vielleicht meldet sich Suzuki auf der Intermot 2014 mit ähnlich viel Macht zurück.

Hier nun die Mailänder Neuigkeiten im Telegrammstil von A wie Aprilia bis Z wie Zero:

  • Aprilia: Niente. Kein Wort zur Marke auf der Piaggio-Pressekonferenz außer der Ankündigung, 2016 in die Moto GP einzusteigen (!).
  • Benelli: Zeigte vor allem Fahrräder, aber nur drei verschämt platzierte Motorräder.
  • Bimota: Viel Kunsthandwerk und ein neues Vierzylindermodell mit dem Motor der BMW S 1000 RR, das aber am ersten Pressetag noch nicht enthüllt werden durfte (!).
  • BMW: Mit einem der flächengrößten Messestände zeigten die Münchener in Mailand Stärke. Außer dem bereits bekannten Roadster NineT und der erwartbaren R 1200 RT mit dem wassergekühlten Boxermotor präsentierten die Weiß-Blauen die S 1000 R, die mit ihren Grundpreis von unglaublichen 12.800 Euro Schockwellen durch die Branche jagen dürfte. Nicht nur die italienische Konkurrenz, sondern auch viele Japaner sind teurer. Dabei bietet das aus dem Supersportler S 1000 RR abgeleitete Powernaked 118 kW/160 PS und serienmäßig ABS und ASC. Und eine Optik, die sich selbst neben einer Aprilia Tuono oder Ducati Streetfighter sehen lassen kann.
  • Ducati: Topstar bei Ducati war die neue Monster mit dem Testastretta-Motor: 1.200 cm³ Hubraum und bis zu 106 kW/145 PS Leistung heben den Klassiker auf ein neues Niveau. Doch ob Ducati damit und mit dem gelungenen, aber etwas braven Design gegen die 180 PS der neuen KTM Superduke anstinken kann? Außerdem löst der Testastretta die bisherigen Spitzenmodelle mit dem luftgekühlten 1.100er-Evo-Motor ab – ebenfalls kein Grund zur Freude.

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