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Ein Hoch auf den hessischen Zweiradmechaniker-Nachwuchs!

| Autor / Redakteur: Dieter Thurm/dt-press / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Zweirad-Mechaniker-Innung Hessen feiert sich und die frisch gebackenen Gesellen des Jahrgangs 2011.

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Die beiden besten hessischen Zweiradmechaniker-Gesellen des Jahrgangs 2011 mit Landrat: (v.l.) David Geisel, Landrat Thomas Will und Samuel Resch.
Die beiden besten hessischen Zweiradmechaniker-Gesellen des Jahrgangs 2011 mit Landrat: (v.l.) David Geisel, Landrat Thomas Will und Samuel Resch.
( Dieter Thurm/dt-press )

Im Rahmen einer Feier der Kreis-Handwerkerschaft Groß-Gerau in Verbindung mit der Zweirad-Mechaniker-Innung Hessen wurden in Trebur insgesamt 25 junge Leute von den Bindungen der Lehre freigesprochen. Von 28 zur Lehrabschlussprüfung gemeldeten Lehrlingen hatten nur drei das Ziel nicht erreicht.

Kreishandwerksmeister Ulrich Gehron betonte in seiner Ansprache, dass man „als Seiteneinsteiger ohne Ausbildung man bald wieder aussteigt“. Klaus Nennhuber, stellvertretender Präsident der Handwerkskammer Rhein-Main hielt die Festansprache und sagte, es habe sich die Mühe gelohnt, man könne stolz auf die erbrachte Leistung sein und feiern. Handwerk lerne man nicht allein durch Lesen und Lernen, sondern auch durch Üben. Gehron dankte allen, die sich für Ausbildung und Förderung des Nachwuchses engagieren. Den erfolgreichen Absolventen empfahl er als nächsten Schritt den Erwerb des Meisterbriefes anzustreben.

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Landrat Thomas Will verwies auf lebenslanges Lernen, auch wenn man Meister ist. Besonders würdigte er den Beruf des Zweiradmechanikers in der Fachrichtung Fahrrad. Er habe selbst an einer mehrere Wochen währenden Trekking-Tour bis nach Griechenland teilgenommen. Dass unter den Teilnehmern ein Zweiradmechaniker war, der im Bedarfsfall Hand anlegte, habe ihm sehr imponiert.

Besonders vorgestellt und ausgezeichnet wurden die Innungsbesten. In der Fachrichtung Fahrrad war es David Geisel, der bei Meister Bernd Meyer (Frankfurt) gelernt hatte. Samuel Resch war Bester in der Fachrichtung Motorrad, er hatte seine Lehre im Hause Harald Dörr GmbH (Wiesbaden) absolviert.

Von den 25 erfolgreichen Absolventen waren es acht der Fachrichtung Fahrrad und acht als Fahrrad-Monteure sowie neun der Fachrichtung Motorrad. Allen wurden die Gesellenbriefe übergeben, danach erfolgte die feierliche Freisprechung durch Kreishandwerksmeister Ulrich Gehron.

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