Eine Branche unter Strom: E-Bikes kommen in Deutschland gut an

Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Vivian Wetschera

Die Deutschen zeigen sich auch 2017 in Fahrrad-Kauflaune. Zwar sind die Absatzzahlen in einigen Bereichen rückläufig, in anderen Segmenten geht es dafür steil bergauf.

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Die Zahl der E-Bike-Käufe in Deutschland hat auch 2017 zugenommen.
Die Zahl der E-Bike-Käufe in Deutschland hat auch 2017 zugenommen.
(Bild: SP-X)

Die Zahl der in Deutschland verkauften Fahrräder bleibt auch 2017 auf hohem Niveau. Zwar war der Gesamtabsatz im ersten Halbjahr leicht rückläufig, doch der weiterhin steigende Absatz von E-Bikes beschert der Branche einen leichten Anstieg beim Umsatz, berichtet der Zweirad-Industrie-Verband ZIV. Wir berichteten über das Hoch des E-Bike-Imports und -Exports:

Von Januar bis Juni 2017 wurden in Deutschland 2,64 Millionen Fahrräder und E-Bikes verkauft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet das einen Rückgang von 2,2 Prozent. Während bei konventionell getriebenen Rädern die Nachfrage rückläufig ist, boomt der E-Bike-Absatz. Im ersten Halbjahr wurden gut 540.000 Fahrräder mit elektrischem Antrieb verkauft, der ZIV rechnet für das Gesamtjahr mit 680.000 verkauften E-Bikes. Im Vergleich zu 2016 wäre das ein Plus von 12 Prozent. Im Vorjahr lag der Zuwachs noch bei 5 Prozent. Besonders E-Mountain-Bikes und Lastenräder mit E-Antrieb erfreuen sich derzeit großer Nachfrage.

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