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Elektrisches Superbike

| Redakteur: Dipl.-Ing. Edgar Schmidt

Das Kanadische Unternehmen Lito Green bringt im Herbst ein Superbike mit Elektroantrieb auf den Markt. Das Motorrad mit dem Namen Sora soll allerdings 45.000 US-Dollar kosten.

( Archiv: Vogel Business Media )

Lito Green bezeichnet die Sora als Kreuzung aus Cafe Racer und Street Fighter und hat das Bike gleich mit einem Feuerwerk von technischen Highlights ausgestattet. Der 12 kWh Lithium-Polymer-Akku soll für eine Reichweite von immerhin 300 Kilometern sorgen. Allerdings darf der Fahrer dann wahrscheinlich die Höchstgeschwindigkeit von 200 Km/h nicht allzu oft ausnutzen. Ein Energiemanagement-System soll ihn deshalb vor einem leeren Akku bewahren. Gibt der Fahrer sein Ziel in das bordeigene Navi ein, teilt das System die Energie so ein, dass er mit der aktuellen Akkuladung dieses Ziel oder zumindest eine Ladestation erreicht.

Ein leer gefahrener Akku soll nach acht Stunden Ladezeit wieder voll sein und meldet sich dann bei seinem Fahrer per E-Mail.

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Die Kraft übertragen übrigens ein CVT-Getriebe und ein Riementrieb auf das Hinterrad. Für noch mehr Komfort lässt sich der Sitz elektrisch in der Höhe verstellen und der Motorstart erfolgt über ein Keyless-System.

Damit trotz großem Akkublock das Gewicht der Maschine nicht zu hoch wird, wählten die Kanadier für den Rahmen vornehmlich Teile aus Aluminium und Carbon. Fahrfertig soll das Bike 240 Kilogramm wiegen.

Der Öffentlichkeit will Lito Green die Sora vom 10. bis 12. Juni beim Formel 1 Grand Prix in Montreal präsentieren.

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