Suchen

Registrierungspflichtiger Artikel

Elektrostarter: Auf Knopfdruck mobil

| Autor / Redakteur: Pistone / Martina Eicher

Elektrische Startsysteme gehören mittlerweile zur Standardausrüstung motorisierter Zweiräder – selbst in den kleinsten Hubraumklassen. Allenfalls aus Gewichtsgründen und vereinzelt aus Kostengründen verzichten die Hersteller auf einen elektrischen Anlasser. Dieser Beitrag ist Teil der Aus- und Weiterbildungsserie »bike und business« Profi und erschien erstmalig in der Ausgabe 01/2013.

Firma zum Thema

Bild 1: Elektrische Starter ermöglichen einen bequemen Motorstart.
Bild 1: Elektrische Starter ermöglichen einen bequemen Motorstart.
(Bild: KTM | Honda )

Erste Motorräder mit Elektrostartern gab es bereits in den dreißiger Jahren. Die damals zur Stromerzeugung verwendeten Gleichstromgeneratoren wurden durch eine entsprechende Schaltung zu Motoren umgepolt und konnten so die Kurbelwelle in Rotation ­versetzen. Sie arbeiteten also als Starter-Generatoren. Genannt wurde dieses System Lichtanlasser oder Dynastartanlage.

Um den Strombedarf beim Anlassen zu reduzieren, gab es bei Zweitaktmotoren eine Systemvariante, die als Pendelanlasser bezeichnet wird. Hier pendelte die Kurbelwelle um den unteren Totpunkt, angetrieben vom Lichtanlasser, der mittels Schaltschütz von Links- auf Rechtslauf und umgekehrt gepolt wurde. In jedem Umkehrpunkt von Rückwärts- auf Vorwärtslauf erfolgte eine Zündung, die schließlich eine Verbrennung einleitete, den Motor über den Verdichtungs-OT drehte und damit startete.