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Enduro-Rückruf bei BMW

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Judith Leiterer

Die Modelle G 650 GS und G 650 GS Sertao müssen im Frühjahr 2017 zu einem Softwareupdate in die Vertragswerkstätten, weil der Motor im Leerlauf plötzlich ausgehen kann.

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Das BMW-Modell G 650 GS wird zurückgerufen.
Das BMW-Modell G 650 GS wird zurückgerufen.
(Bild: BMW AG)

BMW Motorrad bereitet derzeit eine Rückrufaktion für die Modelle G 650 GS und G 650 GS Sertao aus dem Produktionszeitraum Dezember 2012 bis Oktober 2015 vor. Probleme gibt es mit der Motorsteuerung der Ein-Zylinder-Maschinen, die bei gezogener Kupplung im Leerlauf und geschlossenem Gasgriff ein Ausgehen des Aggregats zulässt, kurz bevor das Fahrzeug angehalten wird. „Es ist ein Fall eines leichten Sturzes bekannt“, sagte ein BMW-Sprecher auf Anfrage.

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Von den weltweit circa 13.000 betroffenen Enduros ist jede Zehnte in Deutschland registriert. „Die Motorsteuerung der Fahrzeuge bekommt ein Software-Update, mit dem der Motorlauf optimiert wird. Gleichzeitig wird im Beanstandungsfall der Werksattaufenthalt genutzt, um das Fahrzeug hinsichtlich möglicher anderer Ursachen zu untersuchen, die zu Motorausgehern führen könnten“, erklärte der Sprecher.

Der Zeitaufwand zum Aufspielen der Software beträgt den Herstellerangaben zufolge etwa eine Stunde. „Eventuelle Wartezeiten sind hierbei nicht berücksichtigt“, so der Sprecher. Falls eine Untersuchung hinsichtlich möglicher anderer Fehlerquellen durchgeführt werde, könne dies mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Der Rückruf soll im Frühjahr 2017 starten.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist