Big in Japan: Manga und Motorräder

Motorradmesse mal ganz anders

| Autor: Stephan Maderner

Motorradmesse mal anders - im Comic-Manga-Style: Eindrücke von der 45. Tokyo Motorcycle Show.
Motorradmesse mal anders - im Comic-Manga-Style: Eindrücke von der 45. Tokyo Motorcycle Show. (Bild: Stephan Maderner)

Motorradmessen im Land der aufgehenden Sonne sind meist bunt, schrill und für den europäischen Geschmack ziemlich crazy. Eindrücke von einem Besuch auf der 45. Tokyo Motorcycle Show 2018.

Japan – das Land der aufgehenden Sonne. Ankunft in der Metropole Tokio, Landung auf einem fremden Planeten. Besuch der 45. Tokyo Motorcycle Show 2018. Nicht zu verwechseln mit der bekannteren Tokyo Motor Show. Eine regionale Motorradmesse, allerdings mit einem gigantischen Kundeneinzugsgebiet. In Tokio-Yokohama, leben auf einer Fläche von 13.556 Quadratkilometern nahezu 38 Millionen Menschen. Also von wegen Regionalmesse. Was für ein motorradaffines Menschenpotenzial!

Am Freitag, den 23. März, öffneten sich vier deutschen Journalisten, darunter ich, die Hallen im futuristischen Kongress- und Ausstellungszentrums „Big Sight“ im Koto-Bezirk. Gleich nebenan bauen die Japaner gerade die wohl weltgrößte Manga-Comic-Messe auf. Die Motorräder, präsentiert im bunten, schrillen – und für uns Europäer ziemlich crazy Style in bescheidenen zwei Hallen und einem Atrium auf rund 20.000 Quadratmeter Fläche. Hinzu kommt noch eine Outdoor-Fläche mit 6.000 Quadratmetern, die Probefahrtmöglichkeiten eröffnet und zudem einen grandiosem Blick über die Skyline der japanischen Hauptstadt. Rund 135 Unternehmen und Organisationen nahmen an der Veranstaltung teil, die ihre Zwei- und manchmal auch Dreiräder genauso wie Motorradteile und -zubehör auf zirka 882 Ständen und Displays präsentieren.

Natürlich sind alle japanischen Platzhirsche, Yamaha, Suzuki, Kawasaki und Honda auf der Messe vertreten. Doch sie stehen neben ausländischen Herstellern wie Royal Enfield, BMW, Ducati, Triumph, Harley-Davidson, MV Agusta und anderen. Und inmitten der Hochleistungsrennmaschinen und Chopper finden sich dieses Jahr auch zahlreiche Roller. BMW Motorrad präsentierte auf der Messe unter anderem den neuen C 400 X, einen mittelgroßen Roller. Aber auch die 2018er Enduros F 750 GS und F 850 GS von BMW werden ausgestellt. Das vergangene Jahr lief für die Weiß-Blauen in Japan recht erfolgreich: mehr als 5.000 BMW-Bikes wurden 2017 in Nippon verkauft.

Einen opulenten Stand hatte auch der taiwanesische Hersteller Kymco aufgefahren, der dort die Weltpremiere seines Elektrorollermodells Ionex feierte.

Einen visuellen Rundgang können Sie in unserer Bildergalerie unternehmen. Der Trip nach Japan und der Besuch der exotischen Messe war für uns Europäer aufregend und sehr inspirierend.

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