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Europäer kaufen dieses Jahr 25,35 Millionen Zweiräder

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (Kalenderwoche 25/2015/I). Ein aktuelles Stimmungsbarometer aus Handel und Industrie rund um Motorrad, Roller und Quad/ATV – ein Radar, das Branchentrends von morgen auf dem Schirm hat.

Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
(Foto: Ducati/Collage: Elisabeth Haselmann)

Würzburg, den 16. Juni 2015 – Es ist schon so eine Sache mit den Konjunktur- und Marktbefragungen und -studien. Fünf Prozent der Europäer haben 2015 vor, sich ein Motorrad oder einen Motorroller zu kaufen. Das will das Europa Konsumbarometer 2015 herausgefunden haben, eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. Die deutschen Konsumenten liegen mit vier Prozent etwas unter dem europäischen Durchschnitt. Wow! Bezogen auf die gegenwärtig rund 507 Millionen EU-Bürger wären das bei 5 Prozent Kaufwilligen und Adam Riese insgesamt 25,35 Millionen verkaufte Zweiräder! Was für ein gigantischer Deal steht uns da allen bevor? Wenn da nicht vor dem Wörtchen „kaufen“ diese verdammte Absichtserklärungsumschreibung „wollen kaufen“ stünde. Na ja, so leite jeder für sich seine Schlüsse für den eigenen Businessplan ab. Immerhin macht die Studie Mut (und insofern finden wir das ja auch gut): Besonders jüngere Verbraucher interessierten sich demnach für den Kauf eines motorisierten Zweirades. Zehn Prozent der 18- bis 30-Jährigen planen eine Anschaffung in diesem Bereich. Die 31- bis 45-Jährigen folgen mit nur drei Prozentpunkten Abstand (sieben Prozent). Bei den 46- bis 60-Jährigen sinken die Kaufabsichten auf drei Prozent. Mit nur einem Prozent sind Motorrad und -roller für die über 60-Jährigen nicht attraktiv. Da scheint sich bei der Generation Y ein Sinneswandel abzuzeichnen. Das Business mit den solventen Silberrücken-Bikern sollten wir deshalb aber keinesfalls aus dem Auge verlieren.

Bits and Bikes heißt die Headline über die Bitrider-Motorradtour, an der ich am vergangenen Wochenende teilnehmen durfte. Mein Fazit lautet: Klasse organisierte Tour, hoher Teamspirit, tolles Wetter, geniale Strecken und gute Pausenpunkte. Noch dazu eine phänomenale Geselligkeit und angeregte und tiefgehende Gespräche über Branchengrenzen hinweg. Cool und inspirierend! Das Adrenalin im Blut macht den Beginn der Arbeitswoche vergessen! Die zweite Bitrider-Tour 2016 kann kommen. Werner Nieberle, Geschäftsführer von IT-Business, der zusammen mit dem Medienpartner »bike und business« das Event geplant und organisiert hat, ist zufrieden mit der Premiere: „Die Feuertaufe der Bitrider-Tour war ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten – ein Ereignis, das noch lange nachwirken wird. Von den Wetterbedingungen bis hin zur Teamaufstellung hat alles hervorragend funktioniert, was mich als Organisator natürlich besonders gefreut hat. Mein besonderer Dank gilt Stephan Maderner von »bike und business« und Ludwig Leinzinger von Toolhouse für den moralischen Halt und die großartige Unterstützung.“ Dem haben wir an der Stelle nichts hinzuzufügen. Nur soviel: Für unsere große Jubiläumstour vom 23. bis 26. Juli in den Schwarzwald und die Vogesen sind die allerletzten freien Plätze zu vergeben. Wer sich mal meinen Text zur Bitrider-Tour rein zieht sollte wissen, dass wir auf unserer eigenen Tour vom Flair und der Stimmung her sowie vom Business Point of view betrachtet mit Sicherheit noch eine ganz Schippe Exklusivität und Branchenrelevanz oben drauf legen.

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