Fachtagung 2015 – Locosoft: So wird die Werkstatt produktiver

Vortrag von Ralf Koke

| Autor / Redakteur: Birgit Rüdel / Stephan Maderner

Ralf Koke, Geschäftsführer Loco-Soft, referierte zum Thema: „Instrumente zur Überwachung der produktivität von Werkstätten“.
Ralf Koke, Geschäftsführer Loco-Soft, referierte zum Thema: „Instrumente zur Überwachung der produktivität von Werkstätten“. (Foto: Johannes Untch)

Produktivität in der Werkstatt ist keine unbekannte Größe. Spezielle Software von Loco-Soft berechnet anhand des Faktors Zeit diese Variable.

Ralf Koke, Geschäftsführer von Loco-Soft, stellte auf der Fachtagung »bike und business« unter anderem sein Werkstatt-Zeitauswertungs-System vort, angefangen bei der Stempelung per Scanner über die einzelne Monteur-Auswertung bis hin zur Gesamtauswertung. Das System biete einen umfassenden Blick auf die Werkstatt. Auch im Lager- und Verkaufsbereich hätten die mehr als 2.300 Loco-Soft-Anwenderbetriebe stets ihr Geschäft im Blick. Komfortable, zeitsparende Abläufe zeichneten laut Koke das Dealer-Management-System (DMS) Loco-Soft aus. In seinem Vortrag referierte er zum Thema „Instrumente zur Überwachung der Produktivität in Werkstätten“.

Was kostet‘s und was bringt’s? Ganz leicht und kostenfrei lassen sich Mitarbeiterkosten mit einem der vielen Onlinerechner ermitteln. Man erhält am Ende der Analyse einen Betrag X. Der sagt aber noch nichts darüber aus, wie produktiv der Mitarbeiter war. Und das sei das Ziel eines jeden Unternehmens: „Wie produktiv sind meine Mitarbeiter, liegen die Kosten unter den mit der Arbeitskraft erzielten Umsätzen?“

Ralf Koke zeigte anhand der Loco-Soft-Software, was ein ausgeklügeltes Werkstattprogramm so alles kann. Der Input erfolgt über einen Barcodescanner. Hiermit „sticht“ der Mitarbeiter bei Arbeitsantritt und am Feierabend ein und aus und scannt über Tag die Zeit für jede einzelne Auftragsbearbeitung. So sieht der Controller einerseits, welche Aufträge noch offen sind, wie lange die Bearbeitung gedauert hat und ob sie im Rahmen der vorgegebenen Zeit erfolgt ist. Ein Vergleich von Anwesenheitszeit und Auftragsbearbeitungszeit gibt andererseits Aufschluss über die Produktivität des Mitarbeiters. Dies und viele Informationen mehr lassen sich täglich oder über einen längeren Zeitraum abrufen. Sowohl positive wie negative Ergebnisse dienen als Grundlage für Mitarbeitergespräche und zur Optimierung der Prozesse. Wer sein „running system“ nicht umstellen kann oder möchte, die scannergestützte Variante aber für gut heißt, kann unter Umständen seine Software damit aufrüsten.

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