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Fachtagung 2015 – Mobile.de: Das Internet als Verkaufswerkzeug

| Autor / Redakteur: Svenja Gelowicz / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Matthias Schmidt, Manager externe Partner der mobile.de GmbH, zeigt Motorradhändlern, wo im Online-Business der Verkaufshammer hängt.

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„Websites, Online-Shops und Suchmaschinen – das Internet als Verkaufswerkzeug“ – das sind die Themen von Matthias Schmidt von Mobile.de.
„Websites, Online-Shops und Suchmaschinen – das Internet als Verkaufswerkzeug“ – das sind die Themen von Matthias Schmidt von Mobile.de.
(Foto: Johannes Untch)

Das Internet ist als Verkaufswerkzeug im digitalen Zeitalter nicht wegzudenken. 82 Prozent der aktiven Internetnutzer suchen online nach Informationen und Produkten. Verschiedene Möglichkeiten kennt Matthias Schmidt, Manager externe Partner der mobile.de GmbH, um die eigene Website besser online zu platzieren. Ein strukturierter Aufbau, gute Inhalte, Suchmaschinenoptimierung und Corporate Identity sind das Credo des Online-Experten.

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„Kein Produkt im Bereich Mobilität ist so schön mit Emotionen zu füllen wie das Motorrad“, so Schmidt. Doch für diese Emotionen müsse der Kunde in den Store finden, denn das Suchverhalten der Verbraucher hat sich im Zuge der Digitalisierung stark verändert. Die entstandenen Online-Vertriebsmöglichkeiten böten hohes Potenzial, um die ca. 55 Millionen aktiven Internetnutzer in Deutschland zu erreichen. Von Bedeutung sei vor allem die Website: „Sie muss und soll einfach und klar strukturiert sein. Sie muss ein Responsive Design abbilden und suchmaschinenoptimiert sein“, erklärt Schmidt. Gute Inhalte seien entscheidend, um von Suchmaschinen gefunden zu werden und eine prominente Platzierung im Ranking zu erlangen. Laut Schmidt bieten sich dafür Detailbeschreibungen von Fahrzeugen oder Auszüge aus dem Newsletter an.

Auch zur Gestaltung von Online-Anzeigen hat Schmidt einige Tipps. Fahrzeuge sollten nur mit aussagekräftigen Fotos inseriert werden, ausführliche Details zum Motorrad seien ebenso von Vorteil. Auch auf Kundenanfragen sollten die Händler schnellstmöglich reagieren: „Hier können Sie punkten gegenüber Ihren Wettbewerbern im Markt“, weiß Schmidt, denn 87 Prozent der Kunden erwarteten eine Antwort innerhalb von 24 Stunden. Eine zeitnahe, professionelle und individuelle Antwort festige die Kundenbindung.

Trotz des digitalen Motorradhandels wären der persönliche Kontakt im Store und gute Verkaufsgespräche nach wie vor von Bedeutung. „Der wichtigste Faktor bleibt am Ende des Tages trotz der digitalen Welt die Verknüpfung zwischen Kunden und Ihren Mitarbeitern“, resümiert Schmidt. „Es ist immer der persönliche Kontakt, der am Ende den Verkauf macht.“

Tipps zum Online-Motorradbusiness

Website:

- Klare Struktur

- Responsive Design

- Gute Inhalte

- Corporate Identity

Suchmaschinenoptimierung (SEO):

- 2.095 Milliarden Suchen über Google in Deutschland (2014)

- Google+ Konto für Standortanzeige

- Optimierung auf Motorradmarke und Region

Inserate:

- Immer mit Bild

- Viele Fahrzeugdetails

- Schnelle Antwort bei Anfragen.

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