Fachtagung »bike und business« 2013: Ideenbörse für die Zukunft

»bike und business«-Qualitätsoffensive für Handel, Werkstatt und Industrie

| Redakteur: Stephan Maderner

Zwölf Impulsvorträge

Das informative Vortragsprogramm kam bei den Besuchern sehr gut an: Michael Bader von Liqui Moly referierte über „Gefahrstoffmanagement in der Werkstatt“. Er warnte die Unternehmer davor, das Risiko nicht zu verdrängen, welches der Gesetzgeber in puncto Sicherheitsvorschriften im Betrieb aufgebaut hat. Peter Zitzmann von Zitzmann & Partner präsentierte mit seiner neuen Multirisk-Police Motoprotect eine speziell auf die Bedürfnisse der Händler zugeschnittene Versicherung. Jörg Diehl von SW-Motech/Bags Connection zeigte Renditepotenziale im Reise-Zubehörbereich auf. Voraussetzung: Man vermarktet Motorradzubehör aktiv, am besten mit einem Premiumanbieter.

Winfried Kerschhaggl stellte den Zuhörern die US-amerikanische Bekleidungsmarke Klim vor, die in Europa durchstarten möchte. Mit auf der Bühne war John Summers von Klim USA. Mit der Hightechbekleidung made in Idaho kann sich der deutsche Händler vom Wettbewerb unterscheiden, das Produkt ist hochwertig, die Margen stimmen.

Für Kundenbindung per Garantieverlängerung warb Rudolf Schwär von der CarGarantie Bike; er warb zudem um den verstärkten Einsatz der händlerindividuell gestalteten Kundenkarte.

Gerd Hoffmann von der Santander Consumer Bank argumentierte überzeugend, wie man das Thema Finanzierung unterstützend zur Neukundengewinnung und Bestandskundenpflege einsetzen kann. „Finanzierung ist Aufgabe des Motorradverkäufers“, rief er dem Auditorium zu.

Frauke Tietz vom Online-Frauenportal Fembike.de half den Händlern auf die Sprünge, die Motorrad-Kundin besser zu verstehen und wie zielgruppenorientiertes Marketing für diese Zielgruppe gestrickt sein sollte.

Lust auf Gipfelstürmer machten Jens Föhl (Motoport) und Stephan Maderner (»bike und business«), die von der Dane Trans Himalaya Tour 2013 berichteten. Jürgen Prüßmeier und Klaus-Bernd Kreutz von EH-Line – Elektro in Höchstform – warben Händler für ihr Partnernetzwerk der Design-Pedelecs made in Austria.

Was hinter dem »bike und business«-Benchmark-Club steckt, erläuterte Martin Berning von der BBE Automotive, nämlich ein fabrikatsübergreifender Betriebsvergleich mit intensivem Erfahrungsaustausch im Kollegenkreis.

Christian Schröder von Mobile.de fragte „Winterpause für Händler – auch online?“ und setzte sogleich ein fettes Ausrufezeichen dahinter. Er forderte die Händler zudem auf, die Professionalität ihrer Inserate zu erhöhen, mehr Bilder einzustellen und die Produktbeschreibungen ausführlicher zu gestalten, um den Verkaufserfolg zu erhöhen.

„Emotional selling“ lautet das Erfolgsrezept von Bewegtbildangeboten von Händlern. Dieser Meinung ist Mark Micha Knierim von G. Wilhelmsen Motorradtechnik aus Oeversee, der eindrucksvoll vorführte, wie man mit Videos mehr Bikes verkauft.

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