Fit für den Frühling: So machen Sie Batterien nach der Winterpause betriebsbereit

Überprüfung vor Saisonstart bewahrt vor bösen Überraschungen

| Autor / Redakteur: Judith Leiterer / Judith Leiterer

Yuasa bietet eine Auswahl an Starterbatterien für verschiedene Motorräder und Motorfahrzeuge an.
Yuasa bietet eine Auswahl an Starterbatterien für verschiedene Motorräder und Motorfahrzeuge an. (Bild: Yuasa Battery Europe Ltd)

Nach der Winterpause ist es an der Zeit, sein Motorrad wieder auf Vordermann zu bringen. Batteriehersteller Yuasa erklärt, worauf es beim Batteriecheck ankommt.

Nach langer Standzeit ist es sinnvoll, das Batteriegehäuse auf Beschädigungen und mechanischen Verschleiß zu untersuchen. Im Zweifel sollte der Rat eines Mechanikers oder Batteriespezialisten eingeholt werden. Ist hier alles in Ordnung, sollte bei konventionellen Batterietypen als nächstes der Säurestand überprüft werden. Dafür ist es wichtig, dass die Batterie auf einer ebenen Fläche steht. Der Füllstand der Batteriesäure muss zwischen den Markierungen Minimum und Maximum liegen. Bei Bedarf die Batteriekammern mit destilliertem Wasser entsprechend auffüllen und dabei ein Überlaufen vermeiden. Bei AGM-Batterien (Wartungsfreie- oder Maintenance Free-Batterien/MF-Batterien) entfällt das Kontrollieren des Flüssigkeitsstands, da es sich hier um ein geschlossenes und bereits bei Inbetriebnahme aktiviertes Batteriesystem handelt.

Im nächsten Schritt wird der Batterieladezustand (Spannung) geprüft. Dafür die Batterie zunächst mit einem elektronisch geregelten Ladegerät vollständig aufladen. Nach einer Ruhezeit von ungefähr zwei Stunden lässt sich die offene Klemmenspannung (OCV) mit einem digitalen Voltmeter überprüfen. Hierfür wird das Spannungsmessgerät an die positive und negative Batterieklemme angeschlossen. Geladene AGM-Batterien zeigen eine Spannung von 12,8 – 13,0 Volt an, konventionelle Batteriemodelle liegen bei 12,6 bis 12,8 Volt.

Wurde die Batterie für die Winterpause aus dem Fahrzeug ausgebaut, ist es laut Yuasa wichtig, vor dem Einbau die Verbindungskabel auf sichtbare Beschädigungen und Korrosion zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern.

Zum Abschluss wird noch das Fahrzeugladesystem geprüft. Dafür werden die Voltmeterleitungen direkt an die Batterie angeschlossen – Rot auf die positive und Schwarz auf die negative Klemme. Leerlaufspannung ablesen und Motor starten. Bei einer Beschleunigung auf 3000 und 4000 Umdrehungen pro Minute das Voltmeter beobachten. Wenn das Ladesystem des Fahrzeugs die Spannung zwischen 13,5 und 14,5 Volt aufrechterhält, arbeitet es voraussichtlich richtig. Ist die Spannung gleich der Leerlaufspannung (normalerweise weniger als 13,0 Volt), arbeitet das Ladesystem nicht und eine weitere Überprüfung durch eine Fachwerkstatt ist erforderlich.

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