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Fliegendes Bike bei der Wunderlich Grundsteinlegung

| Redakteur: Viktoria Hahn

Am Freitag, den 20. Juli 2018, fand die Grundsteinlegungsfeier für die neue Wunderlich Unternehmenszentrale im Innovationspark Rheinland in Grafschaft Ringen statt. Höhepunkt des Events war der fliegende Performance Scrambler.

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Die Maschine wurde in einer eigens dafür angefertigten Kammer in das Fundament der neuen Unternehmenszentrale eingesenkt.
Die Maschine wurde in einer eigens dafür angefertigten Kammer in das Fundament der neuen Unternehmenszentrale eingesenkt.
(Bild: Hans-Jürgen Vollrath)

Der Grundsteinlegungsakt ist ein besonderer Akt für den Bauherrn. Er gibt dem ihm die Möglichkeit, die neuen Nachbarn einzuladen und kennen zu lernen und gleichzeitig ein bedeutendes Zeitzeugnis mit dem Gebäude zu verbinden. So wollten es auch der geschäftsführende Gesellschafter Erich Wunderlich und Frank Hoffmann, ebenfalls Geschäftsführer der Wunderlich GmbH, halten.

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Mehr als 120 Gäste aus Politik, Industrie, Verbänden, Pressevertreter und nicht zuletzt die neuen Nachbarn waren der Einladung der beiden Geschäftsführer gefolgt, um sich ein Bild vom Baufortschritt der neuen Unternehmenszentrale zu machen. Am jetzigen Standort Sinzig ist das Unternehmen mit seinem stetigen Wachstum, sowie den steigenden Mitarbeiterzahlen räumlich an seine Grenzen gestoßen, so dass man sich zu dem Schritt entschlossen hatte, die neue Unternehmenszentrale im Innovationspark Rheinland zu errichten.

Bei herrlichem Wetter traf man sich in entspannter Atmosphäre an der Baustelle. Im schattigen Zelt begrüßte Frank Hoffmann die zahlreichen Gäste und moderierte anekdotenreich, gespickt mit Filmsequenzen den ersten Teil der Veranstaltung. Friedhelm Münch als Vertreter des Kreises Ahrweiler, Achim Juchem, Bürgermeister der Gemeinde Grafschaft, Reiner Brendicke, Hauptgeschäftsführer des Industrie-Verbands Motorrad Deutschland (IVM) sowie Patrick Kaspari, Geschäftsführer des Bauunternehmens Borgers GmbH richteten im Rahmen des feierlichen Akts Ihre Grußworte an die Gäste.

Der fliegende Performance Scrambler

Die Wunderlich GmbH ist laut eigenen Aussagen das weltweit führende Unternehmen für hochwertige Komponenten für BMW Motorräder. „Unsere Innovationsfreudigkeit, Kreativität und die Freude an unbedingter Qualität sollte in der neuen Unternehmenszentrale allgegenwärtig und sichtbar sein“, so Erich Wunderlich, der den Betrieb 1985 gegründet hat. „Wir bauen regelmäßig Konzept-Motorräder, die den Kunden ein anschauliches Bild der Möglichkeiten geben, die unsere Produkte und Komponenten bieten. Diese Maschinen finden große Beachtung und Anerkennung auf den großen Ausstellungen der Welt, in gedruckten Publikationen, im Internet und auf den Social Media Kanälen sowieso“, ergänzt Frank Hoffmann. So kam die Idee auf ein solches Konzept-Bike in den Grundsteinlegungsakt im wahrsten Sinne des Wortes „einzubauen“. Die Wahl fiel auf den Wunderlich Performance Scrambler – eine Maschine auf Basis einer BMW R 1200 GS LC, die laut Hersteller mit ihrer Performance und Ihrem Handling 2013 neue Maßstäbe setzte.

Im Rahmen der Grundsteinlegung wurde der Performance Scrambler vor den Augen der geladenen Gäste über die Baustelle „fliegend“ in einer eigens angefertigten Kammer im Fundament der neuen Unternehmenszentrale eingesenkt. Die Kammer befindet sich nach der endgültigen Fertigstellung im Boden des zukünftigen, großzügig ausgebauten Ausstellungsraumes der Zentrale. Sie wird dann laut Wunderlich atmosphärisch beleuchtet und oberseitig von einer begehbaren Saphirglas-Platte abgedeckt werden, so dass Gäste und Besucher künftig einen Blick auf die einzigartige Maschine werfen können. Der Einzug in die Zentrale ist für 2019 geplant.

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