Franken-Bike: Marktplatz und Börse des regionalen Fachhandels

„Schönste Motorradmesse Deutschlands“

| Autor: Stephan Maderner

Rund 200 Motorräder, zur Schau gestellt vom regionalen Fachhandel, warten auf die Besucher der Franken Bike in Fürth.
Rund 200 Motorräder, zur Schau gestellt vom regionalen Fachhandel, warten auf die Besucher der Franken Bike in Fürth. (Bild: Zweirad-Verlag)

45 Aussteller, 2.500 m² Messefläche, 200 neue Motorräder – vom 4. bis 5. März lockt die Franken-Bike in Fürth zum Saisonstart.

Am ersten März-Wochenende geht wieder einmal die nach Angaben der Messemacher „schönste Motorradmesse Deutschlands“ in der Fürther Stadthalle über die Bühne. Die Franken-Bike ist seit zwölf Jahren nicht nur Marktplatz und Börse des regionalen Fachhandels, sondern hat sich darüber hinaus als Treffpunkt der Motorradfahrer zum Saisonstart etabliert. Bei vielen besitzt sie inzwischen ähnlichen Kultstatus wie das Treffen am 1. Mai auf der Münchner Straße oder die Kathi Bräu in der fränkischen Schweiz. Schließlich geht es hier nicht nur um neue Bikes, Roller, Zubehör, Klamotten und Touristik. Sondern auch um das sehen-und-gesehen-werden beim Flanieren auf der Freifläche vor der Halle, wo die Besucher ihre Bikes kostenlos parken.

Bei den vertretenen Motorradmarken sind die Aussteller bemüht, zu den aktuellen Modellen auch welche zu zeigen, die noch nicht in den Schaufenstern des Handels stehen.der Ausstellerliste sind u.a. bekannte Motorradhändler wie die BMW Niederlassung Nürnberg am Start, Braun und Eschenbacher (Triumph, Ducati), Dippold Racing (Aprilia, Moto Guzzi, Piaggio, MV Agusta; Indian, Victory), Goos Sportiv (Kawasaki, Aprilia, Moto Guzzi, Vespa), Harley-Davidson & Buell Nürnberg, Auto Herold, (Kawasaki, Peugeot), Honda Hübler, Motorrad Lippmann (Honda, Yamaha, Suzuki), Reifen Mobil (Hyosung), Road Star Motorcycles (KTM), Rothsee Choppers (Service und Custom Harley), Motorrad Schneider Motorsport (Yamaha), Zweirad Center Stadler (Vespa, Piaggio, Motorradbekleidung, Zubehör, Technik).

Um den Besucheransturm am Samstag etwas abzufangen, öffnet die Messe bereits eine Stunde eher um 12 Uhr. Der Kartenvorverkauf ist ab 10 Uhr geöffnet. Sonntag beginnt die Franken-Bike traditionell um 10 Uhr und endet um 17 Uhr.

Auch gastronomisch kündigt sich eine Verbesserung an: auf der Freifläche wird der Betreiber der Stadthallengastronomie einen zusätzlichen Bratwurst-Stand aufstellen. Für die Gäste wird erstmals auch eine Sitzecke im oberen Foyerbereich zum kurzen Verschnaufen eingerichtet. Leider sind Hunde in der Fürther Stadthalle nicht erlaubt.

Auf den seit Monaten ausverkauften 2.500 m² Messefläche laden neben rund 200 neuen Motorrädern natürlich auch Motorroller, Quads und Custombikes zum Probesitzen ein. Und decken damit nahezu das komplette Angebot und die große Markenvielfalt ab. Besondere Beachtung dürften dabei die heuer im Trend liegenden Retro-Modelle finden.

Bekannt und beliebt ist die Franken-Bike aber auch wegen ihrer vielen kleinen Spezialisten, die oft beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Den Besucher freut es, kann er sich statt über E-Mail und Internet im direkten Kontakt aus erster Hand informieren und beraten lassen.

Veranstalter Mathias Thomaschek vom Zweirad-Verlag rechnet auch dieses Jahr wieder mit gutem Zuspruch, denn der Motorradmarkt boomt: Insgesamt sind aktuell deutschlandweit 6 Millionen motorisierte Zweiräder zugelassen, davon allein über vier Millionen „echte“ Motorräder, Leichtkrafträder und Roller über 50 cm³.

Angesichts der erwarteten über 6.000 Besucher an beiden Messetagen ist die Parkplatzsituation rund um die Fürther Stadthalle nach wie vor angespannt. Alternativ zum verschärften Spendenaufruf unter dem Scheibenwischer bietet sich die bequeme Anfahrt per U-Bahn an. Sie hält direkt unter der Fürther Stadthalle. Für Auswärtige stehen neben dem Stadthallenparkhaus die Parkhäuser unter dem Saturn-Markt (5 Minuten Fußweg) oder am Fürthermare (10 Minuten Fußweg) zur Verfügung. Motorradfahrer parken wie immer kostenlos direkt vor der Halle.

Der Eintritt kostet nach wie vor fünf Euro, Schwerbehinderte erhalten Ermäßigung; Kinder bis zum 14. Geburtstag sind grundsätzlich frei. Und wer sich beim Verlassen der Halle einen Auslassstempel geben lässt, hat bis Messeende freien Zutritt.

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