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Französische Revolution

| Redakteur: Viktoria Hahn

An Tag 7 der BMW Motorrad International GS Trophy 2018 war wieder Normalität eingekehrt und es standen weiterhin faszinierende Offroad-Strecken auf dem Programm. In der wie immer zauberhaften Landschaft sorgten schöne Pisten für eine natürlich dahinfließende Fahrt.

Die Route führte die Teams durch eine einzigartige Wüstenlandschaft mit vielen anspruchsvollen Trails, Kamelgras und tiefem Sand, die den Fahrern maximale Konzentration abverlangte.
Die Route führte die Teams durch eine einzigartige Wüstenlandschaft mit vielen anspruchsvollen Trails, Kamelgras und tiefem Sand, die den Fahrern maximale Konzentration abverlangte.
(Bild: BMW Motorrad)

Es gab eine willkommene Rückkehr zum Sand als die Fahrer das Camp Khatan Ugij morgens für die 210 Kilometer lange Fahrt gen Osten, durch die hügelige und weite Ebene verließen. Die Fahrer erklommen zunächst einen Bergsattel, der sich zu einer weiten Ebene mit einem wunderbar freien, kurvenreichen Weg öffnete. Die Route führte die Teams weiter durch eine einzigartige Wüstenlandschaft mit vielen anspruchsvollen Trails, Kamelgras und tiefem Sand, die den Fahrern maximale Konzentration abverlangte.

BMW Int. GS Trophy 2018 Tag 7
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Die Ladies holen auf

An Tag 6 war ein historischer Tag, denn erstmals war ein Frauenteam Tagesgesamtsieger der BMW Motorrad Int. GS Trophy geworden. Beim Zeitfahren hatte Team Ausamerica gemeinsam mit Team USA den ersten Platz belegt und wurde durch den zweiten Rang beim Bogenschießen am Abend Tagesgesamtsieger. Zu Beginn der Woche hatte Team Eurafrica bereits den ersten Sieg eines Frauenteams bei einer Challenge erzielt. Die Frauenteams hatten also Tritt gefasst und konnten durchaus mit den Männern mithalten.

Slow Race

Gerade als die Temperaturen mittags die 30 Grad überschritten, kamen die Teams zur Location der ersten Challenge des Tages – eine besondere Herausforderung für langsame Fahrkünste: Das „Slow Race“. Die Teams fuhren abwechselnd, so langsam wie möglich, über die markierte Strecke und mussten dann durch eine rechtwinklige Kurve fahren, ohne den Fuß abzusetzen. Die Uhr lief los, als der dritte Fahrer startete und endete, als der erste Fahrer die Ziellinie überquerte. Die längste Zeit gewann.

Dabei drehte sich alles um die Trikolore, denn Team Frankreich gewann die erste Challenge in innovativer Manier: Die Teammitglieder hatten ihre drei Motorräder miteinander verbunden (indem jeder einen Fuß jeweils auf den Sturzbügel des Nachbarmotorrads stellte) und konnten sich so, gegenseitig abgestützt, zentimeterweise fortbewegen oder nahezu beliebig lang absolut stillstehen. Eine clevere Idee und Fahrstrategie. Nach der ersten Prüfung schloss sich am Nachmittag eine Fahrt durch Täler zwischen felsigen Bergkämmen und vorbei an tiefgrünen Weiden, Richtung zweite Tageschallenge, an.

Shell Challenge

Die Herausforderung der „Shell Challenge“ selbst war wie folgt: Zwei Benzinkanister mussten auf der Rückseite der R 1200 GS Rallye von einem Sozius getragen werden, während der Fahrer einen engen, steinigen Kurs auf Zeit absolvierte. Jedes Teammitglied musste einmal selbst fahren und einmal Sozius sein. Es gab drei Runden: In jeder Runde mussten Fahrer und Sozius jeweils die Plätze tauschen. Auch diese Sonderprüfung entschieden die Franzosen für sich. Bezeichnenderweise erlebte auch Team USA einen großartigen Tag, während Team Südafrika seinen bisher Schlechtesten hatte.

Dadurch konnten die USA den Abstand vor dem letzten Wettbewerbstag auf 43 Punkte verringern und machten es so noch einmal richtig spannend für den finalen Tag 8. Am Abend zogen sich die Teilnehmer dann nicht direkt in ihre Zelte im Camp Hoyor Zagal zurück, sondern feierten noch einmal ausgelassen bei lauter Musik auf der Terrasse – Denn es kommt, wie es kommt, am letzten Tag der Int. GS Trophy 2018.

Highlights des Tages

Die Ergebnisse nach Tag 7

Gesamtwertung:

1. Südafrika: 278 Punkte

2. USA: 235 Punkte

3. Frankreich: 209 Punkte

4. Lateinamerika: 201 Punkte

5. Mexiko: 200 Punkte

6.Korea: 182 Punkte

7. Großbritannien: 166 Punkte

8. Russland: 162 Punkte

9. Deutschland: 160 Punkte

10. Argentinien: 141 Punkte

11. Südostasien: 131 Punkte

12. Australien: 128 Punkte

13. Ausamerica: 122 Punkte

14. Kanada: 119 Punkte

15. China: 117 Punkte

16. Japan: 110 Punkte

16. Eurafrica: 110 Punkte

18. Indien: 98 Punkte

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