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Fuell: Kraft und Ausdauer

Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Viktoria Hahn

Vielen Pedelec-Nutzern reicht ein 500-Wh-Akku nicht, andererseits ist die Mitnahme eines Zweitakkus meist umständlich. Außer er lässt sich wie beim neuen Fuell Fluid im Rahmen verstecken.

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Das Besondere am Fluid sind die mächtigen Rahmenrohre, in denen sich eine geballte Kilowattstunde Energie bunkern lässt.
Das Besondere am Fluid sind die mächtigen Rahmenrohre, in denen sich eine geballte Kilowattstunde Energie bunkern lässt.
(Bild: Fuell)

Fuell heißt eine neue Elektrozweirad-Marke, die verschiedene Lösungen für die urbane Mobilität anbietet. Neben dem für 2020 angekündigten Elektromotorrad Flow bieten die Amerikaner bereits jetzt das E-Bike Fluid an, das auch Kunden in Europa als Pedelec und S-Pedelec bestellen können.

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Wuchtige Ober- und Unterrohre

Auffällig am 31 Kilogramm schweren Fluid sind die wuchtig ausgeführten Ober- und Unterrohre des Aluminiumrahmens. Ihre massiv wirkende Bauweise ist dem Umstand geschuldet, dass sie herausnehmbarer Akkus mit jeweils knapp über 500 Wattstunden integrieren. Wer die Batterien im Doppelpack bestellt, ist also mit einer Kilowattstunde ausgestattet, die ein Reichweitenpotenzial von gut 200 Kilometer ermöglichen soll.

Kräftiger Mittelmotor

Ebenfalls eindrucksvoll ist der im Rahmen integrierte Mittelmotor, der 100 Newtonmeter Drehmoment bereitstellen soll. Zum Vergleich: Der kräftigste Bosch-Mittelmotor entwickelt 75 Nm. Für die Pedelec-Version wird die Nennleistung des Motors auf 250 Watt beschränkt, für das 45 km/h schnelle S-Pedelec sind es 500 Watt. Grundsätzlich stehen fünf Unterstützungsstufen zur Wahl. Die Kraft wird per Carbon-Riemen ans Hinterrad mit einer Achtgang-Nabenschaltung geleitet. Weitere Ausstattungsdetails sind hydraulische Scheibenbremsen, LED-Beleuchtung und eine Suntour-Federgabel sowie ein per Pincode gesichertes 3,2-Zoll-Display zentral auf dem Lenker, das den Fahrer über Geschwindigkeit oder Füllstand der Batterie informiert. Außerdem gibt es einen USB-Anschluss zum Laden von Smartphones.

Aktuell günstiger erhältlich

Das Fluid wird derzeit über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo zu vergünstigten Konditionen vertrieben. Erste Auslieferungen sind für August/September angekündigt. Danach soll die Pedelec-Version mit einem Akku rund 3.000 Euro kosten, mit zwei Batterien erhöht sich der Preis um gut 300 Euro. Als S-Pedelec mit zwei Batterien werden etwa 3.400 Euro aufgerufen. Als Zubehör lassen sich Schutzbleche, Ständer und ein Gepäckträger bestellen.

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