Gefahren: BMW K 1600 GT/GTL - Traumschiff Surprise mit Sechs-Appeal

On the road am Kap der guten Hoffnung

18.02.2011 | Redakteur: Stephan Maderner

„bike und business“-Chefredakteur Stephan Maderner: „Die BMW K 1600 GT ist ein echtes Performance-Bike und für mich die neue Benchmark im Segment der Superluxustourer.“
„bike und business“-Chefredakteur Stephan Maderner: „Die BMW K 1600 GT ist ein echtes Performance-Bike und für mich die neue Benchmark im Segment der Superluxustourer.“

Die elektronische Feder-Dämpferverstellung ESA II (Electronic Suspension Adjustment II), die als Sonderausstattung ab Werk angeboten wird, mutet ebenfalls an wie Technik von einem anderen Stern. Mit diesem weltweit im Motorradmarkt einzigartigen System kann der Fahrer neben der Zugstufendämpfung des vorderen und hinteren Federbeins sowie der Federbasis („Federvorspannung“) des hinteren Federbeins auch dessen Federrate und damit die „Härte“ der Feder bequem auf elektronischem Wege beeinflussen. Dies sorgt für hervorragende Stabilität und überzeugendes Ansprechverhalten in allen Beladungszuständen.

Die zusätzliche Anpassung der Federrate ermöglicht es, die Dämpfungseinstellungen „Sport“, „Normal“ und „Comfort“ bei ESA II weit zu spreizen und damit im Fahrbetrieb deutlich auszuprägen. Im „Sport“-Modus sind die beiden K-Modelle dynamisch und präzise, im „Comfort“-Modus komfortabler als im „Normal“-Modus.

Weltpremiere: Adaptives Kurvenlicht im Bike

Und wie es sich für ein Traumschiff Surprise made in Germany gehört, darf eine Weltinnovation an Bord nicht fehlen: das adaptive Kurvenlicht, erstmals im Motorradbereich verbaut; erhältlich als Sonderausstattung zum serienmäßigen Xenon-Scheinwerfer ab Werk. Das Licht des Hauptscheinwerfers erfährt dabei zusätzlich zur serienmäßigen Leuchtweitenregulierung einen Ausgleich der gefahrenen Schräglage. Das Audiosystem weist außerdem eine steuerbare Schnittstelle für iPod, MP3, USB, Bluetooth und Satellitenradio (dies allerdings nur in den USA und Kanada).

Die Instrumentenkombination der K-1600-Modelle verfügt über zwei klassische Rundinstrumente für Tachometer und Drehzahlmesser sowie ein 5,7-Zoll-Farbdisplay. Die Ausführung der Informationsanzeige im Display stellt ebenfalls ein Novum im Motorradbereich dar. Sie ermöglicht unter anderem die ansprechende Darstellung von mehrzeiligen Textfeldern und Grafiken. Selbst in der grellen südafrikanische Mittagssonne ließ sich die Navi-Anzeige perfekt ablesen. Mit dem Multi-Controller bediene ich das Audiosystem und den Bordcomputer zwar nicht intuitiv, habe aber nach kurzer Übungszeit den Dreh raus.

Wie die „gesengte Sau“

Auch der Spritverbrauch des Zweiradkolosses hält sich in Grenzen. Auf der Testfahrt mit der GT rauschten nach 100 Kilometern gerade mal 5,8 Liter Sprit in den Tank. Bei der GTL waren es 6,3 Liter. Und dies, obwohl wir teilweise recht ambitioniert unterwegs waren. Ein erbostes älteres deutsches Touristenehepaar, on the road auf vier Rädern, hielt uns auf einem Rastplatz eine typisch deutsche Standpauke: Wir führen hier ja wie die „gesengten Säue“. Was für ein Kompliment für die K 1600! Mit diesem Grand Tourer beim flotten Überholmanöver von deutschen Touris mit einem solchen „Attribut“ versehen zu werden, das adelt...

Countdown läuft: Ab 19. März im Handel

Marktstart im deutschen Handel ist der 19. März 2011. Nach Angaben des BMW-Vertriebs liegen weltweit bereits 2.000 Bestellungen für die BMW K 1600 GT und der BMW K 1600 GTL vor. 19.900 Euro müssen die Kunden für die Basisversion der GT hinblättern, 21.850 Euro für die GTL – ein überaus wettbewerbsfähiger Preis für eine solche nackte Kanone, die neue Benchmark im Luxustourer-Segment.

Fazit: Hermann Bohrer, Leiter BMW Werk Berlin und IVM-Präsident ruft der Konkurrenz selbstbewusst zu: „Wir erweitern Marktsegmente konsequent. Das beweist die neue K 1600. Und mit unserem Einstieg ins Big Scooter-Business im Herbst 2011 schreiben wir das nächste Kapitel unseres Eroberungsfeldzuges.“ In den USA und Japan wächst die Nervosität der Motorrad-Ingenieure. Die Weiß-Blauen aus Deutschland legen ein mächtiges Innovationstempo vor und haben in (fast) allen Segmenten technologisch die ultimativ attraktivsten Motorräder im Marktrennen. BMW ist inzwischen Volumenführer in elf Ländern. Dynamisch, effizient und nah dran an den Begehrlichkeiten und Wünschen der Biker, stößt der deutsche Motorradbauer weiter in noch unerforschte Weiten des Marktes vor, in Zweiraddimensionen, die noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

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