Govecs haucht Werk von Vectrix neues Leben ein

Redakteur: Maximilian Lutz

Das Münchner Unternehmen Govecs hat im Rahmen eines Asset-Deals den kompletten Maschinenpark des insolventen amerikanischen Maxiscooter-Herstellers Vectrix erworben. Dieser soll nun sukzessive in die eigene 4.000 m² große Produktionsstätte in Breslau integriert werden.

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Das Produktionsvolumen des Münchner Unternehmens soll sich auf über 20.000 Fahrzeuge pro Jahr vervierfachen.
Das Produktionsvolumen des Münchner Unternehmens soll sich auf über 20.000 Fahrzeuge pro Jahr vervierfachen.
(Foto: Govecs)

Auf der Produktionsstraße von Vectrix sollte eigentlich der von der Daimler AG angekündigte „smart e-scooter" vom Band laufen. Durch die Insolvenz des Unternehmens wurde diesem Vorhaben jedoch ein Ende bereitet. Nun hat Govecs, nach eigenen Angaben Europas führender Hersteller von Elektrozweirädern, die moderne Produktionsanlage übernommen. Dadurch vervierfacht sich das mögliche Produktionsvolumen von Govecs auf über 20.000 Fahrzeuge pro Jahr. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um die stetig steigende Zahl von Erstausrüster-Projekten, sogenannten OEM-Projekten, parallel zur Nachfrage nach den eigenen Serien-Fahrzeugen für die Bereiche Delivery, Sharing und Consumer abzuwickeln.

„Die Govecs GmbH erfreut sich einem immensen Wachstum. Wird ein spezialisierter OEM-Partner für die Entwicklung und Produktion herausragender und innovativer Elektrofahrzeuge gesucht, sind wir die erste Wahl. Parallel dazu floriert unser Geschäft im Bereich Sharing und Renting. Aktuell liefern wir im Rahmen eines Großauftrags Elektroroller an den weltweit größten Freefloating-Anbieter Scoot Networks aus den USA“, erklärt Thomas Grübel, Geschäftsführer der Govecs GmbH. „Diese Entwicklung ist überaus erfreulich, stellt aber auch hohe Anforderungen an die Fertigung und das Qualitätsmanagement. Sie ist ein wichtiger Schritt für unsere internationale Expansionsstrategie“.

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