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Govecs räumt bei Elektro-Rollern ab

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Auf der internationalen Clean Week 2020 im belgischen Zolder wurden E-Bike-Konzepte in neun Kategorien ausgezeichnet.

Govecs-Gründer und -Geschäftsführer Thomas Grübel (re.) holte sich gleich in zwei E-Scooter-Kategorien den begehrten Award.
Govecs-Gründer und -Geschäftsführer Thomas Grübel (re.) holte sich gleich in zwei E-Scooter-Kategorien den begehrten Award.
(Foto: Govecs)

Die Govecs GmbH, deutscher Anbieter innovativer Elektroroller, hat zum zweiten Mal in Folge den „European E-Scooter of the Year”-Award gewonnen. Mit seinem Modell Govecs Go! S2.4 setzte sich das Unternehmen in der Klasse bis 25 km/h durch. Ebenfalls auf Platz eins in der 45-km/h-Kategorie: der Cargo-Roller GO! T2.4. Mit dem GO! S1.2 und dem GO! S2.4 belegte GOVECS in beiden Klassen zudem jeweils den zweiten Platz. Beim E-Moped bis 25 km/h siegte der Nimoto City 350. In der Kategorie E-Scooter über 45 km/h holte Vectrix mit dem VX1 den ersten Platz. Bei den Straßenmotorrädern auf Strombasis hatte die Zero S die Nase vorn.

Die internationale Auszeichnung wurde im Rahmen der internationalen Clean Week 2020 verliehen und in Zusammenarbeit mit der internationalen Motorradvereinigung Federation of European Motorcyclists Association (FEMA) organisiert. Die Clean Week 2020 ist eine der wichtigsten Plattformen, die sich mit sauberer und unweltfreundlicher Mobilität beschäftigt. Besucher können sich hier jedes Jahr über die neuesten und fortschrittlichsten Produkte belgischer und europäischer Technologieunternehmen informieren. Die Bedeutung dieser Veranstaltung zeigt sich auch in der Teilnahme zahlreicher Vertreter aus Bildung, Regierung, Medien sowie dem Automobilsektor. Sie konnten die neuesten grünen Fahrzeuge Anfang Mai auf der Rennstrecke von Zolder testen. Die Clean Week soll mindestens bis zum Jahr 2020 jährlich wiederholt.

Der internationale Wettbewerb wurde von einer prominenten Jury geleitet, bestehend aus 13 Motorrad-Journalisten aus Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, Spanien, Skandinavien, Großbritannien, der Schweiz, Italien und Österreich. Grundlage der Entscheidung waren vielfältige Kriterien wie etwa Qualität und Verbrauch, bei dem auch die Emissions- und Geräuschbelästigung ausschlaggebend waren. Zudem wurden das Design, die Reichweite, die Ladezeit und die Fahrleistungen berücksichtigt. Auch das Fahrverhalten und der Komfort sowie die Verfügbarkeit auf dem Markt flossen in die Beurteilung der Jury ein.

Gekürt wurden in Zolder auch die besten Pedelecs in punkto Design und Handling: hier gewann jeweils das eMove C300. In der Kategorie kommerzielles Elektrofahrzeug auf vier Rädern holte sich das Electric Drive Goupil G5 die Trophäe und beim Pkw der Renault Twizy.

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