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GS Trophy 2012: Die Stunde der Veteranen

| Autor / Redakteur: Jochen Vorfelder / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Tag fünf – ein Tross von 80 Motorrädern, rund einem Dutzend Pickups, ein kleiner Truck und »bike und business«-Autor Jochen Vorfelder verschieben sich von Argentinien nach Chile.

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Müde Krieger: Nein, hier wird nicht der erste Teil der Hobbit-Trilogie verfilmt. Die Bike-Heroen der GS Trophy 2012 ruhen sich aus.
Müde Krieger: Nein, hier wird nicht der erste Teil der Hobbit-Trilogie verfilmt. Die Bike-Heroen der GS Trophy 2012 ruhen sich aus.
(Foto: Vorfelder/Metzeler )

Nach vier Tagen in Argentinien hat sich der GS Trophy-Tross – bestehend aus über 80 Motorrädern, rund einem Dutzend Pickups und SUVs sowie einem kleinen Truck für das Gepäck der Teilnehmer – am Donnerstag wieder über die Grenze nach Chile bewegt.

Start der Tagesetappe war San Carlos de Bariloche im Süden von Argentinien und Herz von Patagonien. Am Start waren bis auf den Kanadier Marc-Andre Octeau alle Fahrer; auch der Schweizer Willy Schmidtmayr hatte sich von seinem Sturz vom Vortag wieder gut erholt.

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Gute Kondition war an diesem Fahrtag – die Verbindungsetappe nach Huilo-Huilo in Chile war 450 Kilometer lang – auch angesagt: Bereits am Morgen zog sich der Himmel zu; die Temperaturen fielen auf etwas über zehn Grad – was bei Geschwindigkeiten bis etwa 120 Kilometern auf Schotterpisten zu etwas kühlem Fahrtwind führte.

Zusätzliches Problem: Kurz nach der Grenzstation – in der Größe einer Litfaßsäule – fing es an zu regnen, was die hügelige Strecke durch ausgedehnte Waldgebiete einerseits einfacher machte: Der feine Vulkanstaub blieb am Boden. Andreseits wurde es extrem schmierig auf der Strecke.

Überraschend gut schlug sich bei diesen Bedingungen die über dreißig Jahre alte GS 80 Dakar Edition, die Ralf Rodepeter, der Leiter von BMW Classic, während der Trophy pilotiert.

Rodepeter: „Na ja, man muss sich an das alte Fahrwerk gewöhnen. Aber sie läuft wie eine Eins.“ Ausgerüstet ist die Traditions-GS, die nach dem mehrmaligen Gewinn der Dakar Rallye aufgelegt wurde, mit Metzeler Unicross, dem bewährten Crossreifen für verschiedenste Bodenverhältnisse, und dem passenden Mousse. Alle anderen eingesetzten F 800 GS und R 1200 GS sind mit Metzeler Karoo (T) ausgerüstet.

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