Dank Batteriecheck fit für den Sommer

10.05.2019

Mit dem Frühling werden die Motorräder für die ersten Touren auf Vordermann gebracht. Dazu gehört nicht nur die allgemeine Pflege nach dem Winter, sondern auch ein Batteriecheck in der Werkstatt. Worauf kommt es hier an?

Ist das Bike längere Zeit gestanden, empfiehlt es sich zu Beginn der Wartung das Batteriegehäuse auf Beschädigungen und mechanischen Verschleiß zu untersuchen. Dafür die Batterie mit dem Minuspol zuerst vom Motorrad trennen und auf eine saubere Oberfläche an einen gut belüfteten Ort abstellen. Die Batteriepole auf Korrosion überprüfen und bei Bedarf mit einer Drahtbürste reinigen.

Bei konventionellen Batterietypen folgt als nächstes das Überprüfen des Säurestands. Hier ist es wichtig, dass die Batterie auf einer ebenen Fläche steht. Beim Ablesen muss der Füllstand der Batteriesäure zwischen den Markierungen Minimum und Maximum liegen. Ist dies nicht der Fall, erfordert es ein Auffüllen der Batteriekammern mit destilliertem Wasser, ohne dabei ein Überlaufen zu riskieren.

Bei AGM-Batterien, also wartungsfreien oder Maintenance-Free-Batterien (MF), ist das Kontrollieren des Flüssigkeitsstands nicht nötig. Hierbei handelt es sich um ein geschlossenes und bereits bei Inbetriebnahme aktiviertes Batteriesystem. 

Im nächsten Schritt folgt das Prüfen des Ladezustands der Batterie, also der Spannung. Dafür muss die Batterie zunächst mit einem elektronisch geregelten Ladegerät (z. B. von GS YUASA) vollständig aufgeladen werden. Nach einer Ruhezeit von ca. zwei Stunden lässt sich die offene Klemmenspannung (OCV) mit einem digitalen Voltmeter überprüfen. Dazu wird das Spannungsmessgerät an die positive und negative Batterieklemme angeschlossen. Geladene AGM-Batterien zeigen eine Spannung von 12,8 – 13,0 Volt an, konventionelle Batteriemodelle liegen bei 12,6 bis 12,8 Volt.

Falls die Batterie für die Winterpause aus dem Fahrzeug ausgebaut war, ist es wichtig, vor dem Einbau auch die Verbindungskabel auf sichtbare Beschädigungen und Korrosion zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu erneuern.

Abschließend gilt es das Fahrzeugladesystem zu checken. Dafür werden die Voltmeterleitungen direkt an die Batterie angeschlossen (Rot auf die positive und Schwarz auf die negative Klemme), die Leerlaufspannung abgelesen und der Motor gestartet. Bei einer Beschleunigung auf 3000 und 4000 Umdrehungen pro Minute nun das Voltmeter beobachten. Hält das Ladesystem des Fahrzeugs die Spannung zwischen 13,5 und 14,5 Volt aufrecht, arbeitet es voraussichtlich richtig. Fällt die Spannung jedoch gleich der Leerlaufspannung aus, in der Regel unter 13,0 Volt, arbeitet das Ladesystem nicht und eine weitere Überprüfung ist erforderlich.

Bei der Auswahl einer Batterie

... ist es essentiell, die richtige Batterie-Spezifikation und -Technologie für das jeweilige Motorradmodell zu überprüfen. Kommt die falsche Batterie zum Einsatz, verkürzt das ihre Lebensdauer. Der passende Batterietyp für ein Fahrzeug lässt sich ganz einfach über die Online-Batteriesuche auf www.gs-yuasa.de finden.

Mit den Batterien der Baureihen YTX, YTZ und GYZ produziert und vertreibt GS YUASA eingetragene Markenbatterien.