GST macht Berlin zur KTM-Metropole

Das junge Team lebt die Marke KTM

| Autor / Redakteur: Stephan Maderner und Jan Rosenow / Martina Eicher

Die äußere Gestaltung und Beschilderung des Betriebs unterlagen strengen Vorgaben von seiten der Behörden. Prädikat: Trotzdem äußerst gelungen.
Die äußere Gestaltung und Beschilderung des Betriebs unterlagen strengen Vorgaben von seiten der Behörden. Prädikat: Trotzdem äußerst gelungen. (Foto: Jan Rosenow)

Inhaber Christoph Lessing sieht seinen neu gebauten Betrieb als „Motorradhaus des 21. Jahrhunderts“: professionell, modern und effizient. Er zeigt, dass Methoden und Prozesse aus dem Autohandel auch in der Motorradbranche funktionieren. Beim »bike und business«-Award „Motorradhändler des Jahres“ 2015 belegte er den dritten Platz.

Nein, es war kein verdeckter Werkstatt-Test: Pünktlich zum Jurybesuch Anfang Oktober 2015 schleppte sich eine waidwunde KTM 1190 Adventure auf das Gelände des Berliner Händlers GST (das Kürzel steht für „Gelände Sport Technik“). Die Diagnose „Ölverlust“ war auf den ersten Blick ersichtlich. Ihr Fahrer befand sich nicht einfach nur auf einer kleinen Wochenendtour, sondern war mit einem Freund gerade in Hamburg zu einer Reise in den Iran gestartet. Und nun diese Panne so kurz nach dem Start!

Doch trotz hoher Auslastung kümmerten sich die Schrauber bei GST sofort um den Kunden. „Reisenden muss geholfen werden“ – diese Devise gilt in der Motorradbranche eben noch etwas. Und nachdem die Dichtung wieder korrekt saß, setzte der Langstreckenreisende seine Fahrt fort – echten Abenteuern entgegen.

Nach diesem kurzen Aufreger konnte es mit dem Jury-Rundgang weitergehen. GST-Inhaber Christoph Lessing ist zwar ein ruhiger Typ, der lieber ein Wort zu wenig als eines zu viel sagt – aber was er erzählte und zeigte, das ließ sein selbstbewusstes Motto „Wir sind das Motorradhaus des 21. Jahrhunderts!“ Wirklichkeit werden. Professionell, modern, effizient: So stellte sich der Unternehmer ein Motorradgeschäft vor, und so setzt er es in dem erst Anfang Dezember 2014 eröffneten Gebäude im Berliner Osten um.

Umsatz ist jährlich um bis zu 15 Prozent gestiegen

Schon allein die Zahlen beeindrucken. Als einziger KTM-Händler in der Hauptstadt profitiert er voll vom Erfolgskurs der österreichischen Marke; außerdem passt ihre Modellpolitik mit den attraktiven Mittelklassebikes à la Duke 390 perfekt zum Großstadtmarkt. In den letzten fünf Jahren ist der Umsatz jährlich um 10 bis 15 Prozent gestiegen; mit dem neuen Standort soll das Wachstum 2015 sogar 20 Prozent betragen. Wenn die Modelloffensive der von KTM übernommenen Marke Husqvarna richtig anläuft, dürfte sich diese Zahl wohl noch erhöhen.

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