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GTÜ: Rechtzeitig an den Winterschlaf denken

| Redakteur: Chris Sternitzke

Mit dem Ende der Motorradsaison wird es Zeit, die Maschine richtig einzulagern. Die Sachverständigenorganisation GTÜ gibt nützliche Tipps.

Nicht eiskalt überraschen lassen: Schon jetzt an den Winterschlaf des Motorrads denken.
Nicht eiskalt überraschen lassen: Schon jetzt an den Winterschlaf des Motorrads denken.
(Foto: DanBu.Berli/Fotolia/GTÜ)

Es ist Mitte November, die Temperaturen sinken und die Motorradsaison neigt sich endgültig dem Ende zu. „Biker sollten deshalb jetzt an den Winterschlaf ihres fahrbaren Untersatzes denken“, raten die Experten der GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung).

Es reicht nicht, das Motorrad einfach in die Garage, den Schuppen oder den Keller zu stellen und dort bis zur nächsten Saison zu vergessen. Denn ohne richtige Pflege können Standschäden auftreten. Richtiges Einwintern schützt vor bösen Überraschungen im Frühjahr. Nach der letzten Ausfahrt rät die GTÜ deshalb dazu, das Motorrad gründlich zu reinigen und einzufetten. Als Abstellort fordert die Gesellschaft einen gut belüfteten und trockenen Raum. Für Modelle mit Kunststofftanks sollte laut der GTÜ die Tankfüllung entleert werden. Bei Fabrikaten mit Blechtanks sollte genau das unterlassen werden, da sonst Rost ansetzen könnte. Der Vergaser sollte geleert, die Batterie ausgebaut und das Öl gewechselt werden. Die Experten bitten darum, die Reifen gut aufzupumpen – der Reifendruck sollte um bis zu 0,5 bar über dem vorgeschriebenen Wert liegen. Wer kann, sollte das Motorrad aufbocken. Aufgrund der frostigen Temperaturen in den kalten Monaten wird empfohlen, der Kühlflüssigkeit Frostschutzmittel beizufügen.

„Lassen Sie noch vor dem Überwintern etwaige Mängel oder Schäden reparieren“, so lautet der Rat der GTÜ-Experten. Denn gerade im Herbst und Winter haben Motorrad-Werkstätten oft mehr Kapazitäten und können schneller reagieren als zu Saisonstart.

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