Reisacher: Augsburg bekommt neue Heimat für BMW-Motorräder

Auto- und Motorradhaus der Zukunft

| Redakteur: Stephan Maderner

In Augsburg schmiedet die Reisacher-Gruppe konkrete Plänre für ein Auto- und Motorradhaus der Zukunft.
In Augsburg schmiedet die Reisacher-Gruppe konkrete Plänre für ein Auto- und Motorradhaus der Zukunft. (Bild: Reisacher)

Peter Reisacher, Inhaber der Reisacher-Gruppe, präsentierte am Nikolaustag 2018 Infos über das große Bauprojekt in Augsburg. Bis Anfang 2020 soll in der Ammannstraße ein innovatives Auto- und Motorradhaus für die Marken BMW, Mini und BMW Motorrad entstehen.

Peter Reisacher, Inhaber der Reisacher Gruppe, gab am Nikolaustag 2018 erstmalig Informationen über das große Bauprojekt in Augsburg bekannt. Bis Anfang 2020 wird in der Ammannstraße ein innovatives Auto- und Motorradhaus für die Marken BMW, Mini und BMW Motorrad entstehen. Bis Anfang 2020 werden die zwei bestehenden Augsburger Reisacher Standorte in Göggingen und Lechhausen zu einem innovativen Autohaus in der Ammannstraße zusammengefasst.

„Bis unser neues Autohaus steht, haben wir für unsere BMW-, Mini- und BMW Motorrad-Kunden eine komfortable Übergangslösung an unserem Standort in Göggingen geschaffen. Wir haben alle Voraussetzungen ausgeschöpft, bestehende Kunden und neue Interessenten weiterhin kompetent und professionell zu betreuen. Vor allem unsere neuen Flächen für BMW Motorrad im Erdgeschoss sind wesentlich kundenfreundlicher gestaltet“, so Peter Reisacher.

Der neue Standort an der Ammannstraße soll den Kunden, wie die meisten Reisacher Betriebe, durch die autobahnnahe Lage eine gute Erreichbarkeit und Verkehrsanbindung garantieren. Der Neubau soll auf rund 36.000 Quadratmetern Grundstücksfläche weitere Maßstäbe in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung setzen. Im neuen Autohaus werde nicht nur ressourcenschonend mit Hilfe von Fernwärme, Geothermie und Betonkernaktivierung geheizt und gekühlt, sondern mit der Photovoltaikanlage eigener Strom produziert und über intelligente Energiespeicher bedarfsorientiert verwendet.

„Mit Fertigstellung der Baumaßnahmen werden wir unseren Kunden an einer Stelle konzentriert das größte Angebot an BMW-, Mini- und BMW Motorrad-Fahrzeugen in Augsburg und Schwaben bieten. Selbstverständlich erfüllen wir auch sämtliche Anforderungen an professionelle Servicedienstleistungen rund um das Thema Mobilität“, berichtet Peter Reisacher.

Im Verkaufsgebäude wird das gesamte Angebot der BMW Group abgebildet. Im Neuwagenbereich werden neben BMW, BMW i, BMW M und MINI auch BMW Motorräder eine eigene Erlebniswelt im Showroom erhalten. Das große Gebrauchtwagenangebot mit bis zu 300 Fahrzeugen wird bei Reisacher erstmals komplett innerhalb des Gebäudes auf drei Ebenen präsentiert.

Das Werkstattgebäude bietet im Erdgeschoss 4.000 Quadratmeter Fläche für die Bereiche Mechanik, Elektrik, Karosserie und Lackiererei. Parallel kann an bis zu 45 Hebebühnen gearbeitet werden. Logistisch und technisch ist der Servicebereich bereits auf sämtliche Anforderungen autonom fahrender Autos ausgelegt.

Auf weiteren 4.000 Quadratmetern im ersten Obergeschoss befindet sich die teilautomatisierte Fahrzeugaufbereitung mit insgesamt 16 Arbeitsplätzen zur intensiven Außen- und Innenpflege. Mittels eines 80 Meter langen Förderbandes werden die Fahrzeuge vom Vorwaschbereich über die Waschanlage mit biologischer Wasseraufbereitung zum Saugbereich befördert.

Im dritten Obergeschoss finden im hochmodernen Reifenlager bis zu 13.000 Kundenradsätze Platz. Ein- und Auslagerung finden wie die professionelle Räderwäsche vollautomatisch statt. Per Knopfdruck wird der eingelagerte Radsatz vom Mitarbeiter angefordert und mittels ergonomischer Hebehilfe anmontiert. Durch diese Maßnahmen können bei Reisacher über zwei Drittel der üblicherweise für Radwechsel notwendigen Zeit eingespart werden.

Denn bei aller Digitalisierung und Automatisierung steht im Familienunternehmen nach wie vor der Mensch im Mittelpunkt. So wird Reisacher im neuen Standort in Augsburg zunächst rund 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Das neue Autohaus ist zudem für bis zu 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgelegt und kann so in Zukunft weitere Arbeitsplätze in der Region schaffen.

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