Heybike8: Neuer Anbieter für professionelles Biketrading

Auktion oder Sofortkauf

| Redakteur: Stephan Maderner

Am 14. Februar 2019 geht die neue Motorrad-Vermarktungsplattform Heybike8 auf Sendung.
Am 14. Februar 2019 geht die neue Motorrad-Vermarktungsplattform Heybike8 auf Sendung. (Bild: Screenshot Vogel Communications Group)

Thomas von Estorff von der EQ United GmbH in Castrop-Rauxel will Motorradhändlern mit seiner neuen B2B-Onlineplattform Heybike8 eine Alternative zu Mobile.de, Autoscout24 & Co. schaffen.

Am 14. Februar 2019 um 17 Uhr geht ein neues innovatives Unternehmen für professionelles Online-Biketrading auf Sendung: Heybike8. Dahinter steht die EQ United GmbH in Castrop-Rauxel und eine neue digitale Plattform für die Vermarktung von Gebrauchtmotorrädern. Initiator, Macher und Geschäftsführer ist Thomas von Estorff. Der Manager arbeitete bisher u.a. als Centerleiter bei Fahrzeugwerke Lueg AG, als Leiter Gebrauchtwagen BMW Niederlassung Stuttgart, als Bereichsleiter Gebrauchtwagen bei Gottfried Schultz, als Niederlassungsleiter des Audizentrums Stuttgart-Vaihingen, als Geschäftsführer von Cloppenburg oder als Leiter des Remarketings der akf Servicelease GmbH und greift auf einen großen Erfahrungsschatz aus dem Handelsgeschäft (Pkw und Transporter) sowie dem Online-Trading zurück.

„Wir bieten unseren Kunden einen Full Service, der von der Erfassung des Bikezustandes bis zur Transportvermittlung reicht“, so von Estorff.

Von der Zentrale in Castrop-Rauxel aus, im Herzen von NRW gelegen, will Heybike8 deutschlandweit exklusiv und nur mit registrierten Händlern über das Internet Motorräder versteigern oder vermitteln. Alle Motorräder sollen durch seriöse Händler, Werksniederlassungen oder Importeure eingestellt werden. Die Auktionsplattform soll benutzerfreundlich, transparent und revisionssicher sein. Gearbeitet wird mit verschiedenen offenen und verdeckten Gebotslisten im Auktionsmodus. Daneben soll es Fahrzeugangebote geben, die mit Sofortkauf gekennzeichnet sind.

Die Einstellgebühr pro Motorrad liegt bei 10 Euro. Für den Käufer (Bieter) entsteht bei Bike unter 500 Euro keine Gebühr. Ab diesem Wert werden 50 Euro netto bei Annahme des Höchstgebotes berechnet. Der Verkäufer (Anbieter) zahlt pro inseriertem Bike, das verkauft wurde, 60 Euro oder eine Provision gemäß individueller Vereinbarung. Die Bikes können mit bis zu 20 Fotos eingestellt werden. Alternativ kann auch ein Video zum Einsatz kommen.

Welche Bewertungskriterien für die eingestellten Motorräder gibt es? Generell gilt, dass die meisten Bikes bis zu einem Angebotspreis von bis zu 1.000 Euro in einem nicht überprüften Zustand angeboten werden. Aber auch bei diesen Bikes gewährleistet Heybike8, dass Motor und Getriebe funktionieren.

Bikes mit einem Angebotspreis von über 2.000 Euro werden von den mit Heybike8 kooperierenden seriösen Einlieferern, Partnern, Prüforganisationen und/oder Mitarbeitern geprüft und bewertet. Eine Probefahrt, die über die Rangierfahrt auf dem Hof hinausgeht, soll in der Regel jedoch nicht stattfinden. Auch werden alters- und laufzeitbedingte Verschleißerscheinungen nicht explizit angegeben!

Die Registrierung auf Heybike8.de ist kostenlos, zur Anmeldung werden die Gewerbeanmeldung und der Personalausweis benötigt.

Heybike8-Chef Thomas Estorff war in den vergangenen Wochen und Monaten auf Akquisitionstour im deutschen Motorradhandel. Sein Ziel war es, dass bereits zum Start der Plattform am 14. Februar die Gebotslisten mit einer relevanten Zahl an Fahrzeugen unterschiedlichster Marken befüllt sind und Heybike8 seine operative Wirkung so früh wie möglich entfalten kann.

Bezüglich Garantie/Gewährleistung gibt es heute noch kein Angebot auf Heybike8. Im Moment ist die Plattform ja auch nur Händler im B2B-Geschäft vorbehalten. Doch gebe es bereits Kontakte mit entsprechenden Dienstleistern. „Vielleicht können wir in Zukunft den Aufkäufern hier auch ein Angebot machen“, so von Estorff gegenüber »bike und business«.

Fazit: Der Countdown für den Markteintritt des neuen Players im Online-Motorradbusiness läuft. Heybike8 läuft als ein neuer seriöser Versuch, die Macht der Platzhirschen mobile.de und Autoscout24 ein wenig zu begrenzen. Ähnlichkeiten und Parallelen mit einem anderen Marktplatz wie Heycar, der im vergangenen Jahr angetreten ist, die digitale Autoszene aufzumischen? Hony soit qui mal y pense, ein Schelm, der Arges dabei denkt.

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