Happy hour mit der Tracer auf der Motorradmechanika

Anmerkungen zu aktuellen Branchenthemen

| Autor: Stephan Maderner

Abschlussbild vor heimischer Garage mit Bike unterm Regenbogen.
Abschlussbild vor heimischer Garage mit Bike unterm Regenbogen. (Bild: Stephan Maderner)

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 37/2018/II), Folge 628: Immer dann, wenn meine Kollegen von der Autofraktion mit ihren dunklen Anzügen auf Auto- und Werkstattausrüstermessen ihren Job machen, mache ich gerne den Mister Motorrad und schlendere...

...in meiner Lederkluft durch die Hallen mit all den Produkten rund ums Heilig Blechle. Gut so, dass ich am Vormittag nach einem Smalltalk über die bevorstehende Intermot, neue Modelle etc.pp mit Pressechef Karlheinz Vetter und PR-Referentin Nicola Papay in Neuss bei Yamaha Motor Deutschland auf die Tracer 900 GT aufsteigen durfte. Wir wollen dem äußerst fahraktiven Tourenmotorrad made in Japan in den nächsten 14 Tagen redaktionell auf den Zahn fühlen (dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr).

Freunde der Freien Werkstatt

Doch bei genauerem Hinsehen waren auf der Automechanika in Frankfurt auch viele Produkte und Firmen zu sehen, die auch für Motorradwerkstätten interessant sind. Zum Beispiel der neue Mega Macs 42 SE Bike von Hella Gutmann Solutions. Geräte für eine mehrmarkenfähige Motorraddiagnose sind aus dem Werkstattalltag nicht mehr wegzudenken, vor allem für viele freie Betriebe. Mit zahlreichen Werbetafeln – „Für mich Liebe auf den ersten Klick“ – machte der Ihringer Spezialist auf der Frankfurter Werkstattausrüstershow auf sich aufmerksam. Im Gespräch mit Uwe Neff, Prokurist und für Internationales Vertriebsmarketing zuständig, konnte ich das Thema vertiefen.

Die Automechanika findet dieses Jahr bereits zum 25. Mal statt. Ins Leben gerufen hat sie im Jahr 1971 übrigens Joachim Lattke, ehemaliger Chefredakteur des »kfz-betrieb«, als damals im Zuge der Ölkrise die IAA abgesagt wurde und man nach einer Ersatzmesse suchte.

Auf dem Stand unserer Kfz-Gewerbetitel »autoFACHMANN«, »autoKAUFMANN«, »kfz-betrieb«, »F+K Fahrzeug + Karosserie«, »Gebrauchtwagen-Praxis« sowie »bike und business« tankte ich kurzzeitig bei lecker belegten Bagels und Cola die Akkus auf. Das Standmotto lautetet dieses Jahr: „Happy hour für Kfz-Profis“. Schön zu hören: Die ausliegenden Hefte unseres Motorradhändlermagazins waren unter den Messebesuchern sehr begehrt, verriet mir Produktmanagerin Marketing Verena Otto.

Kontakte wie geschmiert

Beim Schmierstoffspezialisten Motul traf ich dann kurz vor Messeschluss noch Silviya Tzoneva, Leiterin Trade Marketing, und sprach mit ihr die nächsten gemeinsamen Aktivitäten durch. So nimmt Motul zum Beispiel am 19. September an der Jurysitzung „Motorradhändler des Jahres“ und der Mitte Oktober stattfindenden Juryrundreise zu den Top-Betrieben teil und plant wie immer einen großen Auftritt auf der Fachtagung »bike und business« am 29. November. Zudem unterstützt Motul den »bike und business«-Benchmark-Club, der am 30. November in Würzburg zu seinem nächsten Workshop zusammenkommt.

Auf dem Weg zu meinem direkt vor dem Messeeingang Portalhaus parkenden Motorrad wollte ich dann noch am Stand des französischen Herstellers GYS (Schweißtechnik, Karosseriereparatur und Batterieservice) dem Automotive-Vertriebschef Frank Raspe hallo sagen. Leider war der gerade nicht am Platz. Dafür konnte ich den GYS-Chef und Inhaber Bruno Bouguyes live im Kundengespräch beobachten. Vielleicht kann ich das noch in den Bericht über meinen Werksbesuch in der Aachener Deutschlandzentrale einarbeiten, den ich gerade für die »bike und business« 9-10/2018 verfasse.

Und Stephan ging zum Regenbogen

Deshalb schnell aufgestiegen auf die Testmaschine von Yamaha und nach Würzburg gedüst. Am Spessartaufstieg auf der A 3 sich hartnäckig einem Audi S6 drangehängt und Adrenalin für den in Riesenschritten nahenden Redaktionsschluss gebunkert – sind noch so viele weiße Seiten. Letzter Post auf meinem Facebookaccount gestern kurz vor Sonnenuntergang: „Heute 404,5 km wilder Ritt auf der Yamaha 900 Tracer GT. Langstreckenbomber mit Performance pur, entspannter Sitzposition auch jenseits von Tempo 200 und klasse Fahrwerk. Passt alles, sogar der Abschlussregenbogen vor der heimischen Garage.“ „So muss das sein“ oder „Ehre, wem Ehre gebührt“, war das Echo der Internet-Fangemeinde!

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