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Harley: Mehr als 300.000 Bikes müssen in die Werkstatt

Harley-Davidson fährt wegen möglicher Probleme bei der Bremsanlage eine groß angelegte Rückrufaktion.

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Die Zahl der vom Rückruf betroffenen Maschinen übersteigt die gegenwärtige Jahresproduktion in Höhe von rund 230.000.
Die Zahl der vom Rückruf betroffenen Maschinen übersteigt die gegenwärtige Jahresproduktion in Höhe von rund 230.000.
( Harley )

Harley-Davidson muss weltweit rund 308 000 Motorräder wegen Problemen mit den Bremsanlagen in die Werkstätten zurückrufen. Betroffen sind die Modelle Touring und Trike, die zwischen Juni 2008 und September 2011 vom Band liefen. Die Rückrufaktion kostet Harley-Davidson nach eigenen Angaben zwischen etwa zwölf Millionen Dollar (rund 8,6 Millionen Euro).

250.757 der Maschinen seien in den USA, der Rest in anderen Ländern verkauft worden. In Deutschland wurden die Besitzer von 3.635 Maschinen angeschrieben.

Der US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Association (NHTSA) zufolge besteht bei den Bikes die Gefahr, dass durch Überhitzung das Bremslicht ausfallen könne. Außerdem könne Bremsflüssigkeit austreten, was den Bremsvorgang selbst beeinträchtigen würde.

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