Harleylujah – Ein Custom-Bike für den Papst

Versteigerung für einen guten Zweck

| Redakteur: Viktoria Hahn

Das von Papst Franziskus signierte Bike wird für einen guten Zweck versteigert.
Das von Papst Franziskus signierte Bike wird für einen guten Zweck versteigert. (Bild: Studio 1 für Harley-Davidson Würzburg Village)

Angefertigt wurde das Bike auf Basis einer Softail von Christoph „Chicken“ Repp, Chef von Harley-Davidson Würzburg Village, und seinem Team, zu dem inzwischen auch Customizing-Ass Miroslaw „Miro“ Kozlowicz gehört.

Der Papst bekommt Besuch aus Deutschland

Der Mann aus Buenos Aires ist Chemietechniker, Theologe sowie Professor für Literatur und Psychologie. 2013 wurde er zum 265. Nachfolger des Apostels Petrus gewählt – Jorge Mario Bergoglio, genannt Franziskus, ist anders als die anderen. Er braucht weder rote Papstschuhe noch Palast und Kammerdiener. Er habe der Kirche „Lockerungsübungen verordnet“, meint Autor Benjamin Leven, „eine coole Socke“ nennt ihn der Journalist und Vatikan-Kenner Andreas Englisch.

In Kürze wird Franziskus erneut seine Coolness unter Beweis stellen, denn er erhält Besuch aus Deutschland, der ihm eine ganz besondere Harley-Davidson mitbringt. Das in Mattbeige gehaltene Chicano-Style-Custombike mit etlichen vergoldeten Teilen, einem kreuzförmig in den Heckfender eingelassenen Rücklicht und Airbrush-Dornenkränzen auf dem Lack ist ein veritables Unikat.

Für den guten Zweck

Ende Juni soll Christoph Repps 23-jähriger Mitarbeiter Tom Draxler, frisch-gebackener Zweiradmechatroniker-Meister und Mitglied der Jesus Biker, das rollende Kunstwerk nach Rom bringen, wo Franziskus es signieren wird. Anschließend wird die Maschine zugunsten eines Missio-Projekts in Afrika versteigert. „Ich freue mich, als Sponsor bei diesem Projekt dabei sein und etwas bewegen zu können“, erläutert Christoph Repp seine Motivation. „Ab und an muss man sich selbst klarmachen, dass wir in einem Land leben, in dem Milch und Honig fließen. Etwas von diesem Glück abzugeben ist mir wichtig.“ Auch Miroslaw Kozlowicz der die Regie beim Umbau führte berechnete weder etwas für das Material noch für die rund 2.000 Arbeitsstunden.

Siebentägiger „Peace-Ride“

Die Idee zu der außergewöhnlichen Aktion stammt von Toms Vater, Dr. Thomas Draxler, dem Gründer der christlich geprägten Gemeinschaft der Jesus Biker. Ihm spukte schon lange eine Motorrad-Friedensfahrt nach Rom im Kopf herum. Im Rahmen dieses siebentägigen „Peace-Ride“ mit Etappenzielen an Wallfahrtsorten wird das Würzburger Custombike nun in die Ewige Stadt überführt. Alle Biker – einerlei, welcher Konfession – sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Anmelden kann man sich hier. Informationen zum „Papst-Bike“ sowie zu weiteren Projekten von Harley-Davidson Würzburg Village finden Interessierte hier.

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