Hechler Motor: Die Krönung einer fast 50-jährigen Laufbahn

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Einer der ersten mit BMW-Händlervertrag

Das Unternehmen gibt es bereits seit 1922 – also ein Jahr, bevor BMW sein erstes Motorrad vorstellte. Damals gründete Raymond Hechlers Großvater Wilhelm Maier in Bolheim eine mechanische Werkstätte. In den Nachkriegsjahren vertrat er als Händler die Fabrikate NSU, Kreidler, Heinkel, Herkules und Zündapp. Raymond Hechler war 1969 einer der ersten, der einen BMW-Händlervertrag unterschrieb. 1970 startete er dann mit der Hechler Motor GmbH durch. Im Laufe der Zeit handelte der Unternehmer auch mit vielen japanischen Marken, doch BMW blieb die einzige Konstante. Neben dem weißblauen Bestseller-Fabrikat vertreten die Hechlers heute noch Peugeot, TGB und Daelim. Ins Auge fällt auch der eigene Wunderlich-Shop.

Mit seiner Konzentration auf BMW ist der Betrieb in den letzten Jahren gut gefahren. Der Umsatz wuchs in jedem Jahr zweistellig, wobei der 2013 erfolgte Umzug noch einmal einen Schub ausgelöst hat. In manchen Jahren legte das Geschäftsvolumen um bis zu 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu!

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Das ist weit mehr, als sich nur mit der guten Performance der Marke BMW erklären ließe. Das aktive Gebrauchtgeschäft mit Zukauf ist dafür ebenfalls verantwortlich. Die Hechlers verkaufen viele Maschinen an Fahrschulen, und die kommen dann zwei Jahre später als Gebrauchte zurück. Auch ist der Betrieb Partner im Premium-Selection-Programm von BMW, in dem junge Gebrauchte (maximal sechs Jahre und 50.000 Kilometer) mit Prüfzertifikat vertrieben werden. Die Grenzen für das Gebrauchtbusiness setzt nicht die Nachfrage, sondern die mangelnde Verfügbarkeit im Angebot – ein Problem, das viele Händler kennen.

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