Suchen

Heiße Eisen: Sie wünschen, wir schmieden

Aus dem Tagebuch des »bike und business«-Chefredakteurs (KW 12/I), Folge 674: Immer wieder zum Saisonstart im März scheint sich das Nachrichtenkarussell der Motorradszene besonders schnell zu drehen. Da kommen der rasende Reporter...

Firmen zum Thema

Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
Rasender Reporter: An dieser Stelle redet »bike und business«-Chefredakteur Stephan Maderner regelmäßig Benzin.
(Bild: Vogel Communications Group)

...und sein Redakteursteam kaum nach, um mit der Fließgeschwindigkeit des Newsstroms mitzuhalten. Als da wären: BMW Vorstand strukturiert sich neu, die Motorradsparte wird Teil des Entwicklungsressorts. Ducati meldet für das Geschäftsjahr 2018 – obwohl weniger Bikes abgesetzt wurden und der Umsatz zurückging – eine stabile Umsatzrendite von sieben Prozent. Wie verlockend wäre diese Zahl für viele Handelspartner der Audi-Tochter? Electric Empire heißt der neue Bundesverband Elektrokleinstmobilität, die Stimme der coolen Stromer für die letzte Meile in urbanen Zentren. Klicken Sie doch in unseren Newsletter rein, da stehen noch mehr interessante Sachen drin. Übrigens: Immer mehr Zweiradprofis kennen und nutzen unseren Dienst. Die digitale Community wächst und gedeiht.

W-Lan auf Zeus' Insel

Geschrieben wird jedenfalls, was das Zeug hält – nicht nur im Büro oder Home Office – sondern auch von unterwegs. Moderne Computer- und Medientechnik machen es möglich. So habe ich beispielsweise den heutigen Newsletter ferngesteuert freigeschaltet, von der griechischen Insel Kreta aus. Laptop und W-Lan machen es möglich. Ich teste nämlich gerade mit dem Team von Continental und anderen Journalistenkollegen den Grip des neuen agilen All-Rounder-Pneus, der auf den Namen Trail Attack 3 hört. Motto: „Die Götter würden Continental fahren“. Habe mich sehr gefreut, auf der für mich bis dato noch unentdeckten Insel, Markus Ring und Christina Kurlbaum wiederzusehen und Martin Burdorf kennenzulernen, der bereits im Februar bei Continental Motorradreifen die Teamleitung von Spyridon „Spyro“ Spyridonu übernommen hat. Spyro wechselt in die Fahrrad- und Pedelecsparte des Konzerns. So ein Termin offeriert immer inspirierende Benzingespräche, so auch diesmal. Kein Wunder, ist Burdorf, Familienmensch und Fotofreund wie man hört, seit acht Jahren mit einer Triumph Tiger 1050 auf Pirsch. Eines meiner Lieblingsbikes, das ich selbst lange Jahre pilotierte (2009 bis 2017). Mehr von den Grip-Göttern im Freitags-Newsletter.

Wo drückt der Schuh?

Auf dem Flug zur Insel, auf der nach der griechischen Mythologie Zeus geboren wurde, blieb mir genügend Zeit, wichtige Jahresprojekte voranzutreiben. Und da steht die inhaltliche Planung des zehnjährigen Jubiläums der Fachtagung »bike und business« auf meiner Agenda ganz oben. Wie immer wird es ein inhaltlich spannendes Programm mit Vorträgen und Workshops geben. Hier schon mal einige fix angedachte Schwerpunktthemen:

- The next level: Neue digitale Instrumente für Verkauf und Service

- Nachfolger verzweifelt gesucht: So entkommen Unternehmer der Übergabefalle

- Rendite, Rendite, Rendite

- Hightech-Service der Zukunft – wer kann das noch leisten?

- Neue Kunden gewinnen, alte binden

- Direktvertrieb der Hersteller – quo vadis Händlernetze?

- Gemeinsam sind wir stärker: Der neue europäische Motorradhändlerverband stellt sich vor

- So mache ich meinen Betrieb attraktiv für Azubis.

Haben Sie noch weitere Vorschläge für ein heißes Eisen, das wir anpacken sollten oder sonstige Ideen? Schreiben Sie mir: Sie wünschen, wir spielen! Oder soll ich besser „schmieden“ tippen?

Sehen Sie mit uns hell

Übrigens, wie wird die Saison 2019? Haben Sie uns schon Ihre Einschätzung mitgeteilt? Das können Sie hier gerne nachholen. Freue mich über eine weiterhin rege Teilnahme. Im Moment sieht das Antwortspektrum der Leser zu unserer Frage „Mit welcher wirtschaftlichen Entwicklung rechnen Sie 2019 für Ihren Motorradhandelsbetrieb?“ so aus: starker Rückgang (8 Prozent), schwacher Rückgang (13 Prozent), Stagnation (33 Prozent), schwaches Wachstum (36 Prozent), starkes Wachstum (10 Prozent). Sieht doch ganz passabel aus, oder?

(ID:45799045)

Über den Autor