Hermann Hartje KG: Nach dem Brand die Normalität

Autor / Redakteur: Stephan Maderner / Dipl. sc. Pol. Univ. Stephan Maderner

Die Betriebsfunktionen bei der Hermann Hartje KG sind nach dem verheerenden Brand weitestgehend wieder hergestellt.

Hartje ist nach dem verheerenden Brand wieder zur Normalität zurückgekehrt.
Hartje ist nach dem verheerenden Brand wieder zur Normalität zurückgekehrt.
(Foto: Hartje)

Zwei Wochen, nachdem es in zwei der zehn Hartje-Hallen im Räderlager

„Hertzstraße“ zu einem Großbrand kam, ist weitgehend wieder Normalität hergestellt. In den acht nicht oder nur wenig betroffenen Hallenbereichen herrschte bereits nach dem Abpumpen von Löschwasser letzte Woche wieder der reguläre An- und Auslieferbetrieb von Fahrrädern. Derzeit können somit nur die betroffenen Hallen aufgrund der anhaltenden Ermittlungen und der anschließenden Aufräumarbeiten nicht genutzt werden.

Dieser Kapazitätsengpass an Lagerfläche wird die Logistikkette zum Fachhandel allerdings nicht einschränken, denn es können zahlreiche Außenlager erneut genutzt werden. Der Fachhandel wird in der beginnenden Nebensaison keine Einschränkungen für sein Handeln feststellen, da es sich bei den Verlusten größtenteils um Reserve- oder Lagerware handelte, die bereits wieder nachbestellt wurde.

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„An dieser Stelle gilt deshalb auch unser Dank allen Partnern in der Branche für die vielfältigen Solidaritätsbekundungen“, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Nur in wenigen Einzelfällen komme es bis zum Eintreffen der Neuware zu kurzfristigen Liefereinschränkungen. Fachhändler werden über alle aktuellen Lieferfähigkeiten wie gewohnt über das Händler-Einkaufsportal EOSweb informiert. Die Tatsache, dass beim erst kürzlich fertig gestellten Erweiterungsbau die modernsten Brandschutzbestimmungen beachtet und die Hochregale zu Großteilen noch nicht voll, teils noch gar nicht ausgelastet waren, hätten neben dem schnellen Eingreifen von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk dazu beigetragen, dass kein noch größerer Sachschaden entstanden sei.

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