HKS – Motorradkette: 50 Jahre wie geschmiert

Redakteur: Alisa Götz

Dorothee Czech führt das Erbe ihres Vaters in die nächsten fünfzig Jahre.

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Lebenswerk: Heinz Gerd Czech und seine Tochter Dorothee.
Lebenswerk: Heinz Gerd Czech und seine Tochter Dorothee.
(Foto: HKS)

Die Leidenschaft zum Motorradfahren ist Ursprung der Firmengeschichte von HKS. Bereits in seiner Jugend baute der Maschinenbauer Heinz Gerd Czech aus Schrottteilen sein erstes Motorrad zusammen. Die Haltbarkeit von Antriebsketten war zu dieser Zeit unterdimensioniert, womit H.G. Czech als Bike– Rennsportler immer unzufrieden war. Um nicht ständig seine Ketten wechseln zu müssen, entwickelte Czech eine Kettenschmiere, eigentlich zum Eigenbedarf. Doch nachdem Freunde und Freunde von Freunden das Schmiermittel ausprobierten und davon begeistert waren, blieb dem Tüftler nichts anderes übrig, als seinen Betrieb Hochleistungsketten– Schmiere ins Leben zu rufen.

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Qualität überzeugt – das stellten auch schnell Motorradhändler fest, und nahmen die Produkte von HKS in ihr Sortiment auf.

Dorothee Czech, die Tochter von H.G. Czech, studierte zunächst Chemietechnikerin und stieg dann auf Wunsch ihres Vaters in das Unternehmen ein. Heute leitet sie den Betrieb mehr oder weniger alleine, wobei ihr Vater immer noch aktiv ist.

Anreize für neue Produkte und Produktverbesserungen holt sich Dorothee Czech durch Marktbeobachtungen und in Gesprächen mit Bikern. So kam beispielsweise vor etwa drei Jahren ein Gleitverbesserer für die Teleskopgabel auf den Markt. Zudem wird natürlich die Kettenschmiere ständig weiterentwickelt. Neben den Gleit- und Schmiermitteln gehört auch ein Zweiphasenreiniger zum Produktportfolio.

„Der Motorradfahrer soll uneingeschränkte Freude am Fahren haben“ – mit dieser Garantie und allen dazu passenden Produkten ist das Unternehmen erfolgreich geworden und will es noch lange bleiben.

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